• Feministischer Streik am 8. März

    Am 8. März wird wieder feministisch gestreikt. Warum wir auch nach dem 14. Juni 2019 noch wütend sind und warum Sonntag ein ausgezeichneter Tag zum Streiken ist, steht in der Medienmitteilung. Treffpunkt am 8. März: 15 Uhr Schseläutenplatz!

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  • Bauarbeiter sagen Stopp!

    Termin- und Zeitdruck sind eine wachsende Gefahr. Dies bestätigt die Umfrage auf dem Bau der Gewerkschaft Unia. Die Medienmitteilung.

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  • CS und Bund handeln völkerrechtswidrig

    Die Credit Suisse und der Bund halten sich nicht an internationale Abmachungen, wie etwa an das Recht auf angemessenen Lebensstandard, das im UN-Sozialpakt festgehalten wird. Dies geht aus dem Schreiben der UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen Leilani Farha hervor. Sie stellt unbequeme Fragen und erwartet Massnahmen.

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Aktuell

CS und Bund handeln völkerrechtswidrig

Die Credit Suisse und der Bund halten sich nicht an internationale Abmachungen, wie etwa an das Recht auf angemessenen Lebensstandard, das im UN-Sozialpakt festgehalten wird. Dies geht aus dem Schreiben der UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen Leilani Farha hervor. Sie stellt unbequeme Fragen und erwartet Massnahmen.

Als die Hochöfen noch rauchten

Mit der Schliessung des Produktionsstandortes in Winterthur endet die mehr als zweihundertjährige Geschichte des Konzerns Rieter als produzierendes Unternehmen in der Eulachstadt. Deindustrialisierung und Stellenabbau hat das Gesicht der zweitgrössten Zürcher Stadt nachhaltig verändert. Aber Winterthur ist alles andere als ein Einzelfall.

«Ich kann bald nicht mehr!»

Der Arbeitstag ist zu lang, die Personaldecke hingegen zu dünn: Massenhafte und systematische Verstösse gegen das Arbeitsrecht sind vor kurzem bei Coop bekannt geworden. Es ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Branche geht es schlecht und die Chefetagen geben den Druck an die Arbeiter*innen weiter.

Gemeinsames Agieren

Nelly Wicky, ab 1971 eine der ersten Nationalrätinnen nach der Einführung des Frauenstimmrechts, starb am 27.Januar 2020. Sie setzte sich nachhaltig ein für die Rechte der Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und in ihrer Partei, der Partei der Arbeit.

Die Lügenpropaganda der Konzernlobby

Die Konzernlobby hat ihre Kampagne gegen die Konzernverantwortungs-Initiative lanciert. Sie tut es mit einem Budget von acht Millionen Franken und mit einem angeblich «unabhängiger Faktencheck», hinter dem die PR-Agentur von Glencore und FDP-Ständerat Ruedi Noser steckt.

Für eine sozial-ökologische Wende

Zwanzig Jahre nach dem Pogrom in Südspanien gegen marokkanische Landarbeiter*innen sind die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Landwirtschaft noch die selben. Unter dem Titel «Zeit für Widerstand» berichteten basisgewerkschaftliche Aktivist*innen aus Südspanien, Süditalien, Österreich und der Schweiz in Bern. Der vorwärts war dabei.

Von der Diakonin bis zur Päpstin!

Missbrauchsskandale, mangelnde Transparenz in der Aufarbeitung, Klerikalismus sowie patriarchal-hierarchische Strukturen haben zu einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust in der römisch-katholischen Kirche geführt. Katholische Frauendachverbände aus dem deutschsprachigen Raum fordern Veränderungen.

«Sexuelle Orientierung» ist im Gesetz

Die Abstimmungskampagne «Ja zum Schutz vor Hass» ist ein voller Erfolg: Hass und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist jetzt mit Busse oder Gefängnis strafbar. Die LGBTI-Community feiert den Abstimmungssieg und blickt gespannt auf anstehende Parlamentsentscheide, die weitere Diskriminierungen beheben sollen.

Transmenschen erleben Hassgewalt

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) gab grünes Licht für die Erfassung von LGBTI-feindlich motivierten Delikten. Die LGBTI-Organisationen zeigten sich darauf erleichtert und froh zu sehen, dass die Politik den dringenden Handlungsbedarf erkennt.

Der besetzte Wolkenkratzer von Livorno

In der Hauptstadt der Toskana ragt ein Hochhaus über die Dächer, das seit 2016 von über 50 Familien besetzt ist. Es wird gemeinsam verwaltet und in Stand gehalten. Das Leben der «Besetzer*innen» ist auch von ihrem Kampf gegen die stets drohende Räumung geprägt. Eine Reportage, die zeigt, was mit Solidarität erreicht werden kann, und die Mut macht.

Chile ist aufgewacht!

In Chile herrscht seit Mitte Oktober ein sozialer Ausnahmezustand. Tägliche Proteste bringen die Unzufriedenheit der chilenischen Bevölkerung mit dem neoliberalen System zu Tage. Eine mehrwöchige teilnehmende Beobachtung der Protestbewegung ergründet die unterschiedlichen Aspekte des Aufstands.

Das, was nicht sein darf, kann nicht sein?

Der vorwärts vom 31.Januar 2020 veröffentlichte einen Beitrag von Damian Bugmann unter dem Titel «Der Westen glaubte den Nazis». Unter Bezug auf eine Arbeit von Grover Furr von der Montclair State University in New Jersey, stellt der Autor die sowjetische Verantwortung an den Massakern von Katyn in Frage. Eine Replik.

Heisse Fäuste im Kalten Krieg

1957 entlud sich in Zürich die vom Antikommunismus getriebene Gewalt gegen junge Linke, die von einer ­Moskau-Reise zurückkehrten. Das Buch von Rafel Lutz schildert das blutige Ereignis, bei dem die Polizei zwar vor Ort war, den wütenden Mob aber gewähren liess.

Eine Heldin unserer Zeit

Viel Empathie, zu wenig kritischer Geist: Der Autor Christian Schneider hat eine romantisch-psychologische Biographie der linken Politikerin Sahra Wagenknecht geschrieben. Die einst verschmähte «Stalinistin» ist so beliebt wie noch nie – und steht womöglich vor einer Neuorientierung, privat und politisch.

Rassismus, der Virus und die Medien

Kaum ein Thema hat die mediale Berichterstattung derart dominiert wie der Coronavirus. Dabei handelt es sich bei der Erkrankung nicht einmal um die opferreichste Pandemie, die momentan die Runde macht. Ein Kommentar zum Umgang mit dem Virus, der Psychologie von Massenpaniken und Medien im Kapitalismus.

Beruhigtes Hinterland

Seit Jahrzehnten wird gegen das WEF protestiert. Dabei stehen die Protestformen in einem schwierigen Spannungsverhältnis zwischen den Erwartungen linker Bewegungen und der Öffentlichkeit.

Wem gehört die Schweiz?

Gehört Ihre Wohnung einer Privatperson oder einem grossen börsenkotierten Unternehmen? Viele Mieter*innen können diese Frage nicht beantworten, weil sie meist nur mit einer Verwaltungsfirma zu tun haben. Spannend wird es aber, wenn wir fragen: Wem gehören eigentlich die Mietwohnungen in der Schweiz insgesamt?