Ein Zeugnis gegen das Vergessen

Theodora Peter. Von 1974 bis 1979 schmorten über 1000 politische Gefangene in der Strafanstalt Coronda, rund 400 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires. Ein Kollektiv ehemaliger Gefangener schrieb ein eindrückliches Zeugnis über den Widerstand und die Solidarität im Gefängnisalltag nieder mit dem Titel: «Ni fous, ni morts».

«Sofern ihr hier rauskommt, dann verrückt oder tot.» Diese Ansage von Gefängnisdirektor Adolfo Kushidonchi an die politischen Gefangenen bringt auf den Punkt, was das Ziel der Haft in Coronda war: Den Willen der Gefangenen zu brechen und sie mental zu zerstören. Nebst der psychischen und physischen Folter lastete eine grosse Ungewissheit auf den Insass*innen. Sie wussten nie, wie lange sie noch eingekerkert bleiben würden: ein Jahr, fünf Jahre oder bis zum Tod?

Sie müssen Sich um den weiteren Inhalt lesen zu können. Sie können Sich hier registrieren.
Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Sicherheit untenstehende Aufgabe lösen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.