Heute wie gestern

flo. Alles deutet darauf hin, dass die Schweiz immer noch überwacht wie vor dreissig Jahren. Zahlenmässig ist das staatliche Denunziantentum zurückgegangen. Aber an der Qualität der Spitzelei hat sich nichts getan und auch die gleichen Personengruppen wie damals stehen im Fadenkreuz der Staatsschützer*innen.

Die Thurgauer SP-Nationalrätin Menga Danuser war keine von den ganz, ganz Roten. Ja, sie setzte sich pointiert für Frauenrechte ein. Und auch für Umweltschutz. So war sie ein Gründungsmitglied des Vereins zur Schutz der Greina-Hochebene. Aber als die Frauenfelderin 1975 in den Gemeinderat ihrer Wohngemeinde gewählt wurde, forderte sie nicht den revolutionären Umsturz der bestehenden Ordnung. Dennoch galt sie den Schlapphutspitzeln vom Nachrichtendienst als links genug, um eine Überwachung zu rechtfertigen.

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