Auf zum nächsten Rüstungsfehlschlag

flo. Die Schweiz müsste rund 426 Millionen Dollar an Patriot-Raketen aufwenden, um Drohnen im Wert von etwa fünf Millionen Dollar abzuschiessen. Den amerikanischen Stellen in Rüstungsgeschäften zu glauben, wird für die Schweiz immer teurer. Am krassesten zeigt sich das bei den bestellten Patriot-Luftabwehrsystemen.

Schon wieder schreiben wir in dieser Zeitung zu einem milliardenschweren Fehlschuss im Rüstungsbereich. Der Chef der Schweizerischen Rüstungsbehörde, Urs Loher, hat es nicht leicht: Kriege erhöhen die Nachfrage nach Rüstungsgütern, die auf dem Schweizer Einkaufszettel stehen. Neue Interventionen der USA und Israels erhöhen Wartezeiten, Rüstungsgeschäfte werden insgesamt immer komplexer und teurer. Und zu allem Überfluss ist Loher nicht gut in seinem Job – oder zumindest wird er unsäglich schlecht beraten.

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