Weder hier noch anderswo!
Elena Rusca. Am 3.Oktober demonstrierten im Wallis 300 Personen gegen Syngenta – und gegen ein ganzes System, das die Gewinne von wenigen transnationalen Konzernen privatisiert und Schäden vergesellschaftet.
Die Demonstrant:innen marschierten vom Bahnhof in Monthey zum Chemiewerk von Syngenta. Auf ihren Transparenten standen die zentralen Forderungen: «Pestizide, Syngenta: weder hier noch anderswo» und «Syngenta, Verursacher zahlt». Zur Demonstration aufgerufen hatten zahlreiche Organisationen, unter anderem Uniterre, Public Eye, BreakFree Suisse sowie mehrere lokale Kollektive. Parallel dazu fanden Aktionen in Basel und anderen Ländern statt. Die Aktivist:innen forderten Syngenta auf, die Liste der in Monthey hergestellten Stoffe zu veröffentlichen, die Produktion von in der Schweiz oder der EU verbotenen Produkten für den Export einzustellen und die Verantwortung für die verursachten Schäden zu übernehmen. Zudem verlangten sie Transparenz über die Einleitung von Industrieabwässern sowie den Rückzug der Beschwerden, mit denen Syngenta und die Compagnie Industrielle de Monthey (CIMO) den Zugang von Lausanne und weiteren Gemeinden zu Informationen über die Verschmutzung des Trinkwassers blockieren.
