Das Signal zum Aufstand

Gerhard Feldbauer. Vor 100 Jahren übten die Turiner ArbeiterInnen den Aufstand. Er wurde zum Vorspiel der revolutionären Nachkriegskämpfe. Gegen eine drohende Machtergreifung durch die revolutionären Linken entfesselten die FaschistInnen einen barbarischen Terror.

Als am 16. Februar 1917 in Turin die Nachricht von der russischen Februarrevolution eintraf, nahmen die im Gange befindlichen Lohnkämpfe rasch politische Dimensionen an. Auf einer Streikversammlung brachen die ArbeiterInnen spontan in den Ruf aus: «Fare come in Russia!» (Machen wir es wie in Russland!) Es gelang den ReformistInnen zunächst, radikale Aktionen der Antikriegsbewegung zu verhindern. Am 22. August gingen die Demonstrationen gegen die Hungersnot dann in den Generalstreik und in einen Aufstand für die Beendigung des Krieges über. Fünf Tage kämpften die ArbeiterInnen in den Vororten auf den Barrikaden gegen die Übermacht des mit Panzern und Artillerie einrückenden Militärs, welche die isolierte Erhebung im Blut erstickten und zirka 500 ArbeiterInnen umbrachten.

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