Streik bei der Barbey SA geht weiter

27.05.2010

Eine Wiederaufnahme der Arbeit kommt für sie nur in Frage, wenn die Geschäftsleitung effektiven Massnahmen zur Abschaffung der bestehenden Missstände bei Barbey zustimmt.

Unterstützt von der Gewerkschaft Unia sind. Sie fordern Verhandlungen zu folgenden Punkten:

- Abrechnung und Auszahlung aller geleisteten Arbeitsstunden.

- Eine Lohnerhöhung um 100 Franken für alle, um die Stunden- bzw. Lohnausfälle während der vergangenen zwei Jahre zu kompensieren.

- Annulation der aufgelaufenen «Minusstunden».

Die Beschäftigten wollen ihren Streik weiterführen, so lange das Management keine dieser Forderungen akzeptiert. Die Missstände bei Barbey sind notorisch und geben der Belegschaft seit langem Grund zur Klage: Arbeitsstunden werden nicht richtig erfasst, Überstunden nicht ausbezahlt und die Bestimmungen des Arbeitsgesetzes missachtet. Dazu kommen Repressalien gegen gewerkschaftlich organisierte Angestellte.

Im Auftrag der Belegschaft forderte die Unia am 11. Mai eine Aussprache mit der Geschäftsleitung – vergeblich. Erst gestern nach Ausbruch des Streiks akzeptierte die Direktion eine Aussprache mit einer Delegation der Belegschaft und der Gewerkschaft Unia. Trotz intensiver Verhandlungen lehnt das Management aber weiterhin eine materielle Lösung der bestehenden Probleme ab

Popularity: 12% [?]

1 Kommentare

  1. Knuth schreibt:

    Als langjähriger Verteiler von Barbey Produkten finde ich die jetzige Situation
    haben wie so vieles die Banken zu verantworten.Die Produkte aus dem Hause Barbey waren gut aber leider zu teuer für die Kunden.Konkurenz Traitafina,Bell, etc machen den Markt kaputt.Behandeln ihre Mitarbeiter wie Sklaven können dafür günstig produzieren.Von der Qualität will ich gar nicht sprechen.Grossabnehmer sind auf die Billigprodukte aufgesprungen und die Kunden schauen anscheinend immer nur aufs Geld.Schweiz mach weiter so!
    Unsere Regierung reist auch lieber in der Welt herum anstatt sich um unsere Wirtschaft zu kümmern.Was haben unsere 7 Clowns aus Bern bisher geleistet? Nichts!!
    Lasst endlich das Volk die Regierung wählen.Nur Männer von der Mitte wissen was sich hier abspielt.

Ihr Kommentar

Aus der aktuellen Printausgabe


Wer stoppt die menschenverachtende Migrationspolitik?

Missbrauchte Statistiken, Hasstiraden, Gesetzesrevisionen und Speziallager: die Schweizer Asyl- und Migrationsdebatte wird mit einer nappetitlichen Heftigkeit geführt und hat drastische Konsequenzen für unsere ausländischen MitbürgerInnen.


Wenn Menschen Utopien bauen

Vom 3. bis zum 10. Juni 2012 findet das Klimacamp zum ersten Mal im Stadtgebiet von Zürich statt. Hier  versammeln sich aktive Menschen um sich zu vernetzen, gegenseitig voneinander zu lernen und um ein Leben im Einklang mit Natur und Umwelt (vor-) zu leben.


«Wir sind keine Ratten»

Die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in den kollektiven Unterkünften sind miserabel. Eine Koalition von politischen Organisationen und sozialen Bewegungen mobilisieren sich in Bern an der Seite der Sans-Papiers für eine unmittelbare Verbesserung der Situation. Im Zentrum der Kritik stehen schliesslich die Fremdenhetze und das Asylbusiness. Bericht der letzten Mobilisierungen.



ABO!

PdA


AVE




Termine

  • Managed Care mehr »
    24 Mai 2012 19:00
    @ Volkshaus Zürich
  • "Streik", 2. Tagung der Robert-Grimm-Gesellschaft mehr »
    23 Juni 2012 09:30
    @ Volkshaus Zürich
  • "Recht auf Stadt" mehr »
    06 September 2012
    @ Reitschule Bern