Erinnern heisst kämpfen

Kai. Am 10.Januar fand in Berlin die 31.Rosa-Luxemburg-Konferenz statt, tags drauf die traditionelle Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration statt. Mit dabei auch Genoss:innen der Kommunistischen Jugend und der Partei der Arbeit. Ein Rückblick auf ein kämpferisches Wochenende im Zeichen der gelebten internationalen Solidarität.

Gross war die Vorfreude der Genoss:innen der Kommunistischen Jugend Schweiz (KJS) und der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) auf die Reise nach Berlin – und sie wurde nicht enttäuscht, so viel sei bereits verraten. In der deutschen Hauptstadt trafen wir auf internationale Jugenddelegationen aus Irland, England, Österreich und Belgien und wurden herzlich von den Genoss:innen der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) sowie der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) empfangen. Das ganze Wochenende über nahmen wir gemeinsam an verschiedenen Aktionen und Aktivitäten teil – doch der Reihe nach. » Weiterlesen

Aufgeben ist uns fremd!

sit. Vom 19. bis 24.Januar treffen sich in Davos wieder diejenigen, die Kriege führen, Ausbeutung betreiben und Profite auf Kosten der Mehrheit machen. Doch nicht ohne Widerstand: Tausdende protestieren auf den Strassen gegen Trump und den Imperialismus.

Es ist wieder einmal so weit, leider – das Gruselkabinett der Mächtigen dieser Welt trifft sich im idyllisch verschneiten Alpenstädtchen Davos zum 56.Weltwirtschaftsforum (WEF). Alle Jahre wieder, leider – und diesmal soll es sogar das WEF «der Superlativen» sein, «gigantisch», ja, noch nie sei es so «gross und mächtig» gewesen, verkündet stolz die bürgerliche Presse im Lande. Und angesichts dieses Mammut-Events in der Schweiz mutmasst das Boulevardblatt «Blick» gar: «Nach der WEF-Woche könnte die Welt komplett anders aussehen.» Dass sie danach besser und gerechter wäre, darf bezweifelt werden. » Weiterlesen

Zuerst Sanktion, dann Völkerrecht

dom. Die Schweiz sperrt Maduros Vermögen und schiebt eine wirkungslose Verurteilung des US-Angriffs hinterher. Diese Reihenfolge ist nicht etwa ein Kommunikationsfehler – sie offenbart, welche Richtung die schweizerische Aussenpolitik eingeschlagen hat.

Kaum war Nicolás Maduro aus dem Verkehr gezogen, beschloss der Bundesrat die Sperrung allfälliger Vermögenswerte aus dem Umfeld des abgesetzten
venezolanischen Präsidenten. Betroffen sind 37 Personen, um wieviel Geld es geht, bleibt im Dunkeln. Wenig später hat das Aussendepartement (EDA) das Vorgehen der USA verurteilt. Es habe «keine Rechtfertigung für diesen Angriff» vorgelegen, die Gefangennahme von Maduro verstosse gegen das Völkerrecht. » Weiterlesen

Internationale Solidarität

Redaktion. Die Partei der Arbeit der Schweiz verurteilt den Angriff der USA auf Venezuela und ruft um Protest auf. Auch bringt sie in einer weiteren Medienmitteilung ihre Solidarität mit der Bevölkerung in Aleppo zum Ausdruck.

«Die Entführung eines Staatspräsidenten durch die USA ist ein beinahe unglaublicher Vorgang», sagt PdAS-Co-Präsident Alexander Eniline. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) bekräftigt ihre Solidarität mit der bolivarianischen Republik Venezuela. Sie verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriff der US-Regierung auf den souveränen Staat und seine gewählte Regierung. Die PdAS fordert die Schweizer Regierung und alle demokratisch gesinnten Menschen auf, gegen diesen terroristischen Akt zu protestieren. Hände weg von Venezuela! » Weiterlesen

Gendermedizin entscheidet über Leben und Tod

lmt. In der Medizin zählt heute noch der männliche Körper als Norm. Dies führt dazu, dass Krankheiten bei Frauen weniger erkannt werden und Therapien häufiger nicht anschlagen. Die Gendermedizin versucht, dem entgegenzuwirken.

Herzinfarkt, Depression, Covid, Krebs: Wie und woran Menschen erkranken, ist keine neutrale Frage. Und doch hat die Medizin über Jahrzehnte so getan, als gäbe es nur einen Körper, an dem sich alles messen lasse – den männlichen. Frauen galten als Abweichung, als «atypisch». Was nach akademischer Nachlässigkeit klingt, ist in Wahrheit ein strukturelles Problem mit tödlichen Folgen: falsche Diagnosen, verspätete Therapien, unnötige Nebenwirkungen. Gendermedizin setzt genau hier an – nicht als modischer Zusatz, sondern als Korrektur eines Systems, das Ungleichheit produziert.

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Lockerung bei Brandschutz gestoppt

flo. Eine geplante Deregulierung beim Brandschutz, die aktuell in der Mache war, wird unter dem Eindruck der Brandkatastrophe von Crans-Montana gekübelt – den Wirtschaftsverbänden passt das nicht.

Einen «unglücklicheren» Zeitpunkt hätten sich die Deregulierungsturbos kaum aussuchen können, wären sie in der Lage, in die Zukunft zu blicken. Dass sich in der Silvesternacht auf den 1.Januar 2026 in einer Walliser Beiz das schlimmste Personenunglück des Landes in den letzten 50 Jahren ereignen würde, konnte niemand kommen sehen. Die furchtbare Bilanz: 40 Tote, 116 Verletzte. Ein Tischfeuerwerk hatte eine entflammbare Schalldämmung an der Decke entzündet.

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