Personalabbau trotz Gewinn!

Die Swiss-Life-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2009 den Gewinn um 13 Prozent auf 172 Millionen Franken gesteigert. Als Dankeschön baut sie 520 Stellen ab. Die perverse Logik des Kapitalismus.

Bis 2012 sollen Einsparungen und Effizienzsteigerungen im Umfang von 350 bis 400 Millionen Franken erfolgen, teilte der grösste Vorsorgedienstleister in seiner Medienmitteilung mit. Konkret: 520 Stellen werden abgebaut!. Laut Konzernchef Bruno Pfister will die Gruppe im In- und Ausland angesichts eines härteren Konkurrenzkampfs profitabel wachsen.

Noch mehr wachsen für die Aktionäre, denn: Der Betriebsgewinn verbesserte sich um 10,6 Prozent auf 251 Millionen Franken. Das Eigenkapital konnte gestärkt werden, es beträgt nun 6,79 Mrd. Franken, nach 6,65 Mrd. Franken Ende 2008. Die Solvenzquote, welche das Verhältnis von Eigenmitteln zum Eigenmittelerfordernis kennzeichnet, ist seit Ende März um 5 Prozentpunkte auf 155 Prozent gestiegen.