• Die PdA beibt im Nationalrat!

    Mit der Wiederwahl von Denis de la Reussille aus Neuenburg bleibt die Partei der Arbeit auch für die nächsten vier Jahren im Nationalrat vertreten. Sie hat somit ihr primär angestrebtes Ziel erreicht.

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  • Der lange Weg zur Urne

    Das Jubiläum des Schweizer Frauen*stimmrechts steht vor der Tür. Wir feiern 2021, was Aktivist*innen vor 50 Jahren erstritten haben.

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  • Demontiert und verscherbelt

    Vor 30 Jahren landeten das Imperium und sein Fussvolk in West und Ost mit den Inszenierungen «Mauerfall» und «Wende» den letzten, entscheidenden Schlag gegen die Deutsche Demokratische Republik.

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Aktuell

Einen Schritt vorwärts

Die PdA Zürich blickt auf eine engagierte Wahlkampagne und ein gutes Wahlresultat zurück: 1300 Personen im Kanton haben ihr die Stimme gegeben. Die Einschätzung von Harald Lukes, Spitzenkandidat und Sekretär der PdA Zürich.

Seine Stimme clever einsetzen

«Frauen*, geht an die Urnen, wählt feministisch!» Viele folgten diesem Aufruf mit dem Resultat, dass so viele Frauen* wie nie zuvor im Nationalrat sitzen. Dies ist auch ein Verdienst der Streikbewegung. Diese Ergebnisse sind aber kein Sieg, sondern können nur ein Weg dahin sein.

Vogel Strauss bei der SP Schweiz

Nach einem historischen Tief üben sich breite Teile der Sozialdemokratie in Zweckoptimismus. Doch innerhlab der Partei rumort es und es könnte zu einen Flügelkampf kommen. Sowohl Juso als auch die SP-Reformplattform bringen sich bereits in Stellung.

Ab heute Feierabend!

Arbeitende Frauen* verdienen durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer*. So gesehen arbeitet ab dem 21. Oktober die Frau* gratis! Grund genug, um ab dann bis Ende Jahr Feierabend zu machen. Schweizweit gab es dazu symbolische Aktionen.

Schlamassel auf Schienen

Die Bundesbahnen haben kein gutes Jahr hinter sich. Neben Pünktlichkeit und defektem Material auf den Schienen gab auch die Arbeitssicherheit zu reden. Doch auch angekündigte Wechsel in der Teppichetage bringen den Staatskonzern nicht zur Ruhe.

Sparrunden im Krisenland Schweiz

Im Jura und in Zürich ist es zu Abbaumassnahmen gekommen. Konkret betroffen sind die konzessionierten Buslinien im Jura und die Erwachsenenbildung in Zürich. Doch nun kündigen Gewerkschaften Widerstand an. Eine Zusammenfassung zweier beispielhafter Fälle neoliberaler Politik in der Schweiz.

Die Sonderjustiz der Konzerne

Die Konzerne verfügen über ein privates Justizsystem, mit dem sie Staaten einklagen können. Davon profitieren Multis wie Glencore und Novartis, was wenig erstaunt, denn sie können die zuständigen Schiedsgerichte stark beeinflusssen. Nationale Rechtsprechungen und demokratische Entscheide werden untergraben.

Die Zitrone ist ausgepresst

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) beharrt auf der Kürzung der IV-Kinderrente. Eltern mit einer hohen Arbeitsunfähigkeit werden doppelt bestraft. Für Inclusion Handicap sind diese Entscheide nicht zu verantworten.

Sozialer Volksaufstand in Chile

In dem südamerikanischen Land ist es seit dem 18. Oktober zu massiven Protesten gekommen. Auslöser war die Erhöhung der Fahrpreise für U-Bahnen. Die Regierung von Präsident Sebastián Piñera mobilisierte daraufhin die Armee, erklärte den Ausnahmezustand und verhängte Ausgangssperren. Zu beklagen sind Tote und Verletzte.

Argentinien rückt nach links

Alberto Fernández gewann die Präsidentschaftswahlen in Argentinien. Der Herausforderer des Mitte-Links-Bündnisses Frente de Todos (FdT) gewann im ersten Wahlgang mit 48,1 Prozent der Stimmen gegenüber dem neoliberalen Amtshinhaber Mauricio Macri.

Ecuador: Etappensieg des Volksaufstands

Maria Müller. Der von den Indigenen angeführte Volksaufstand gegen das Spardiktat des IWF brachte Lenín Moreno an den Verhandlungstisch. Der ecuadorianische Präsident nahm den Erlass zurück, der die massiven Proteste im Land auslöste. Doch die Forderungen der Protestbewegung gehen darüber hinaus.

Grüne chinesische Mauer

China arbeitet effizient gegen die Verwüstung der Landschaft in Afrika und im eigenen Land: Eine Fläche grösser als Deutschland wurde in den letzten 40 Jahren aufgeforstet, bis in dreissig Jahren sollen noch viel mehr dazu kommen. Durch die Aufforstung nahmen die teilweise heftigen Sandstürme in der Grossregion Peking deutlich ab.

«Die Konzerne wollen jetzt das Werk der Eroberer vollenden»

María de Jesús Patricio Martínez, genannt Marichuy, kandidierte 2018 als erste indigene Frau für das mexikanische Präsidentschaftsamt. Sie wurde 1963 in der kleinen Stadt Tuxpán im Bundesstaat Jalisco geboren, gehört dem Volk der Nahua an und sie ist heute Sprecherin des Nationalen Kongresses der Indigenen CNI, des grössten Verbands indigener Völker in Mexiko.

Kicks statt Solidarität

Eines der wirkungsvollen Instrumente der vom Westen angestossenen konterevolutionären «Wende» waren die penetranten Mythen der kommerziellen Rock-, Pop- und FiImkultur mit ihren Blockbusterhelden, individualistischen Rebell*innen und Familienmenschen in ihren neoliberal renovierten traditionellen Geschlechterrollen.

Die Welt brennt

Eine so grosse Demo wie die Klimademo in Bern erlebte ich noch nie in der Schweiz. Meiner Einschätzung nach waren es 100000 Menschen oder mehr, die auf der Strasse und auf dem Bundesplatz waren. Zu viert nahmen wir an der Demo teil mit einer grossen Uhr aus Holz mit der Aufschrift «5 vor 12 ist vorbei!».