Gewerkschaften bleiben am Ball

Georg Polikeit. Am 22. Mai fand in Frankreich ein dritter landesweiter Streik- und Aktionstag der 5,4 Millionen Staatsangestellten und Beschäftigten der verschiedenen öffentlichen Dienste seit Macrons Amtsantritt statt. Die Gewerkschaften konnten eine in dieser Breite seit zehn Jahren nicht mehr dagewesene gemeinsame Front mobilisieren.

Im Mittelpunkt der Demonstrationen und Kundgebungen vom 22. Mai stand der Widerstand gegen die geplante Streichung von 120 000 Stellen in den öffentlichen Diensten im Namen der von Macron gewollten «Verschlankung» und Einsparung von Haushaltsmitteln sowie die Forderung nach Beendigung des Lohn- und Gehaltsstopps durch das seit Jahren praktizierte «Einfrieren des Indexpunktes», der zur Berechnung der Gehälter dient.

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