Ukraine und der 8.Mai

AachenerNachrichten588

 

Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus! Stellungnahme der Partei der Arbeit der Schweiz.

In der Ukraine machen die faschistischen Banden des «Rechten Sektors» vor nichts halt: Am Freitag, 3. Mai, brannten die Neonazis  in Odessa zuerst ein Camp von RegierungsgegnerInnen nieder und dann wurde ein Gewerkschaftshaus abgefackelt. Mehr als 40 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.Die meisten Toten sind Mitglieder von Organisationen der Linken, der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU) und «Borotba». «Borotba» ist im Mai 2011 von verschiedenen politischen Gruppen unter anderem der Organisation der MarxistInnen der Ukraine, einem Teil der Kommunistischen Jugend der Ukraine, der Bewegung der Jugend gegen den Kapitalismus, der Jugendvereinigung Che Guevara gegründet worden. Die Partei der Arbeit der Schweiz spricht den Familien und Organisationen der Opfer ihr Beileid und ihre Solidarität aus.

Die ukrainische Polizei machte nicht einmal den Versuch, die Rechtsradikalen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern. Der von der Kiewer Junta eingesetzte Gouverneur lobt die Brandstifter: «Sie haben Terroristen neutralisiert.» Die Zunahme faschistischer Gewalt in der Ukraine droht das Land direkt in den Bürgerkrieg zu führen. Faschistische Gewalt, die von der Regierung in Kiew offensichtlich unterstützt wird. Regierung, welche die volle Unterstützung der EU und der USA geniesst.

Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Horror des Zweiten Weltkriegs. Dieser Tag wird daher in vielen Ländern  traditionell als Tag der Befreiung vom Faschismus begangen. Der 8.Mai ermahnt auch uns in der Schweiz, nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus zuzulassen. In dieser felsenfesten Überzeugung und in diesem Sinne fordern wir den Bundesrat und alle demokratischen Parteien in der Schweiz auf, den faschistischen Terroranschlag in Odessa zu verurteilen – so wie es die Partei der Arbeit hiermit tut.

Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!

Partei der Arbeit der Schweiz

 

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6 Kommentare

  • Hans

    Im gleichen Atemzug möchte ich nachschieben – nie wieder Krieg – nie wieder Kommunismus – nie wieder Schüsse am Grenzzaun – nie wieder Planwirtschaft – nie wieder Arbeitslager/Umerziehungslager. Hängt die Extremisten beider Seiten hoch.

    • Ben

      Nie wieder ist auf der einen Seite aber schon ein bischen extrem… wen soll man denn nun aufhängen? Es ist übrigens Standard für viele Unternehmen nach Planwirtschaft zu arbeiten. Das geht gar nicht anders wenn man längerfristige Ziele erreichen möchten… wird alls geplant, 1 Jahre, 3 Jahre, 5 Jahre

  • Marco

    Für eine vertiefte Analyse der Entwicklungen in der Ukraine ist dieser Beitrag von Rainer Rupp ‚Ziel Moskau‘ http://www.jungewelt.de/2014/05-15/040.php
    sehr zu empfehlen.

    • Ben

      Danke für den Link. Die ganze Geschichte so beschrieben wie die sich auch mir darstellt…
      .
      Was mir und vermutlich immer mehr Menschen schlecht rüberkommt sind die agressiven Hegemonialbestrebungen der USA die vor nichts mehr zurückschrecken. Dies verbunden mit einer totalitären Gleichschaltung der Hauptmedien (mir wurden nach vielene Jahren aktivität Benutzerkonten bei diversen Zeitungen gesperrt weil ich mich entsprechend kritisch geäussert habe) aus Radio, TV, Online und Offline Printmedien, Fachpublikationen und die stets bereit stehnden Wissenschaftler Professoren grauen Eminenzen die Weisheit suggerieren sollen…
      .
      90% der Informationen in den USA die über TV, Radio, Print Zeitungen und Bücher etc. verbreitet werden sind von nur 5 Medienkonzernen.
      .
      Aufgefallen sind bereits die farbigen Revolutionen im Iran und der Ukraine, die überaus miese billige Defamierungs Propaganda zu Sochi und folgend die installation des Regimes in Kiev sowie der üble Versuch der legalisierung und legitimierung dessen… die installation diverser oligarchen in der Ukraine die seit 25 Jahren das Land und die Menschen nur plündern… so wie all die anderen ex. Sovjet Republiken auch.
      .
      Dazu noch die totalitäre pathologische weltweite Ueberwachung durch die USA…

    • Hans

      Dem „Revolverblatt“ glaubst du auch nur eine Silbe?
      Das ist ja billigster Sozialistengroove. Ich lach mich Tod.
      Unabhängig schmeckt anders.

      • Marco

        Naja, lachen ist gesund!
        Es geht nicht darum ab man glaubt, sondern ob es nachvollziehbar ist, was man liest. Man kann es ja auch mit anderen Quellen vergleichen.
        Eigentlich, wenn man nur liest und glaubt, oder eben nicht glaubt, hat man wirklich wenig zum lachen … was für die Gesundheit nicht gut ist!

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