Solidarität mit Andi

Solidaritätserklärung mit Andi von der Partei der Arbeit Zürich

Für die Partei der Arbeit Zürich (PdAZ) ist der Prozess gegen Andi eine Farce. Da werden waghalsige Konstruktionen gebastelt, da gibt es Material, dass nur einer Seite zur Verfügung steht, da werden Methoden missbraucht, die eigentlich nur der Entlastung von Angeklagten dienen dürften. Eine politisch motivierte Bundesstaatsanwaltschaft lässt nichts unversucht, um eine Genossin mit revolutionärer Gesinnung wegzusperren.

Für die PdAZ zeigt sich genau hier, in seiner konkreten Anwendung,  der Klassencharakter des geltenden Rechts. Nun wendet er sich gegen Andi, weil sie ihn erkannt und über Jahre bekämpft hat. Ob sie die ihr vorgeworfenen Taten wirklich begangen hat, ist dabei unwichtig. Es ist offenbar, dass mit dem Prozess ein perfides politisches Ziel umgesetzt werden soll: Die Schwächung der revolutionären Elemente dieser Gesellschaft.

Auch für uns ist es unwichtig. Eine Verurteilung durch ein bürgerliches Gericht würde für uns nichts bedeuten. Andi hat sich ganz praktisch, ganz konkret als Genossin, als kämpfende Kommunistin bewährt. Die PdAZ drückt Andi ihre Solidarität aus und hofft auf ihren Freispruch. Aber so oder so, Andis Kampf, der Kampf für den Kommunismus, geht weiter!

Partei der Arbeit Zürich

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2 Kommentare

  • Marxist

    Andi ist keine Revolutionärin, sondern eine vehemente Verfechterin des individuellen Terrors, den wir Marxisten eigentlich ebenso vehement bekämpfen sollen, da er der Revolution nur schadet.

    Der Prozess ist lediglich eine Bedrohung des Rechtsstaats und auf dieser Ebene kann/soll man ihn anprangern.

  • Yoyo

    Wären wir in Griechenland und gäbe es die starke Massenbewegung –
    würden wir selbst eine organisatorische Stärke besitzen und hätten irgendeinen Einfluss auf die Bewegung –

    unter diesen Umständen wäre es allerdings unsere Aufgabe, uns sehr kritisch mit dem „linken Radikalismus“ jeglicher Art auseinanderzusetzen.
    Aber nichts von alledem ist gegeben. Weder gibt es die Bewegung der Arbeiter_innen, noch haben wir selbst eine solche Standfestigkeit, dass wir Einfluss auf die bestehenden, wenn auch minimalen, Bewegungen nehmen könnten.

    Und in dieser Situation jetzt – wo wir gar nicht die Möglichkeit haben; sie zumindest als PdA nicht haben; einen ernsthaften Kampf irgendeiner Art zu führen, wäre es allerdings irrsinnig, sich ausgerechnet jene Leute zum Hauptfeind zu wählen, die dieser Gesellschaft den Kampf angesagt haben.

    Der Fakt ist der: Die Genossin steht -stand: 17 Monate gegen sie!– vor dem Gericht. Es ist ein bürgerliches Gericht; sie hat der bürgerlichen Gesellschaft den Kampf angesagt. Wem könnte denn da unsere Solidarität gelten? Mag sein, dass die falschen Mittel gebraucht wurden – in einer Situation, wo wir so wenige sind, gibt es durchaus wichtigere Überlegungen als die des (von anderen benutzten!) richtigen Mittels.

    Es ist wie mit den Anarchist_innen: Wir sind keine, wir können viel ihrer Aktionen und ihres gesamten idealistischen Modells nicht gutheissen; aber in diesem Moment, dieser konkreten Situation können wir mit ihnen zusammenarbeiten.
    Das ist es, was die Solidaritätsadresse eigentlich ausdrückt. Zumal es eben keine Würdigung einer Methode ist, sehr wohl aber die Würdigung einer Person, die sich gegen diese Gesellschaft stellt – und da, allerdings, können wir im Moment wenig wählerisch sein.

    Dass die PdA nicht der Aufbau ist, dass die PdA nicht die Mittel des Aufbaus nutzt und nicht nutzen sollte – das ist eine völlig andere Frage…

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