Parteitag der PdA Schweiz

03.11.2008

Die Partei der Arbeit Schweiz (PdAS) hat am 1. und 2. November 2008 ihren 19. ordentlichen Parteitag in Zürich abgehalten.

Im Quartierzentrum Aussersihl in Zürich haben die 60 Delegierten und mehr als 40 Freunde und Gäste der PdAS mit einer scharfen Kritik an der medialen und politischen Abhandlung der aktuellen Finanzkrise den Parteitag geöffnet. „Es handelt sich hierbei nicht um ein Problem des Kapitalismus, sondern um einen weiteren Beweis, dass der Kapitalismus selbst das Problem ist“, so die Präsidentin der PdAS Nelly Buntschu.

Die Botschafter aus Vietnam und Kuba überbrachten die Grüsse der kommunistischen Parteien ihrer Länder. Ausserdem haben mehrere Migranten-Organisationen sich für die unermüdliche Unterstützung der PdAS bedankt.

Der für alle interessierten Personen abgehaltene Parteitag war durch die Teilnahme von über 100 Personen ein grosser Erfolg. In verschiedenen kreativen Arbeitsgruppen haben sich die Teilnehmer mit folgenden Themen befasst: politische Kämpfe der Zukunft, politische Ausbildung, Partei-strukturen, Wahrnehmung und auftritt der Partei, usw.

Am Sonntag den 2. November wurden die statuarischen Wahlen abgehalten (Parteileitung, Zentralkomitee). Die Präsidentin der PdAS, Frau Nelly Buntschu aus Genf wurde per Akklamation wiedergewählt.

Der Kongress hat folgende Resolutionen angenommen:

– Solidaritätserklärung für Rolf Zbinden (Anhang)

– Geplante Senkung der 2. Säule: PdAS kündigt Referendum an

Popularity: 71% [?]

10 Kommentare

  1. YODA schreibt:

    Mich würde mehr interessieren, was mit den Anträgen der Berner und Waadtländer passiert ist.

  2. Fred schreibt:

    Mich auch. Habt ihr jetzt endlich wieder einen anständigen Namen?

  3. Genosse Florian schreibt:

    Genau… Vor Allem der Antrag mit der Umbenennung würd mich interessieren…

  4. Yoda schreibt:

    Ich finde es eine Zumutung die Leute so lange im Ungewissen zu lassen. Die der Admin hier ohnehin jeden Kommentar freischalten muss, kann er doch genauso gut schnell sagen was genau passiert ist.

    Ich habe gehört dass die Befürworter einer Umbenennung in KPS in der Mehrheit waren, aber der definitive Entscheid um 6 Monate vorschoben wurde. Stimmt das?

  5. Cyrille schreibt:

    Ja das stimmt. Im Frühing wird ein ausserordentlicher Kongress darüber stattfinden. Es sollen bis dahin Papiere vorbereitet werden die auch inhaltlich über den Kommunismus die sprechen.

  6. admin schreibt:

    Für Statements oder Bestätigungen der PdAS (Partei der Arbeit Schweiz) ist die Seite der PdAS zuständig: http://www.pda.ch

    Merci.

  7. Yoda schreibt:

    Kann man den davon ausgehen, dass die KPS eine beschlossene Sache ist?

  8. müller schreibt:

    die mehrheit war auf jeden fall deutlich dafür, einen ausserordentlichen kongress darüber in den nächsten 6 monaten abzuhalten. der name macht aber noch kein programm. der name schreckt sogar eher ab. und an der orientierungslosigkeit der partei wird der name auch nix ändern.

  9. Yoda schreibt:

    Ich glaube auch, dass der Namen eher abschreckt. Ich habe schon einem Genossen gehört, der seinen sofortigen Austritt bekanntgegeben hat.

  10. aufbruch schreibt:

    PdA-Kongress in Aufbruchstimmung (Bericht siehe Link)

Ihr Kommentar

Aus der aktuellen Printausgabe


Revolution gegen die Sprache

Das 11. Internationale Poesiefestival «Al-Mutanabbi Zürich» vom 4. bis 6. November stand in Anspielung auf die Aufstände in der arabischen Welt unter dem Motto «Poesie und Veränderung». Dabei ging es in den Diskussionen um die Rolle der Poesie und der Lyrik in den gegenwärtigen Zeiten des Umbruchs.


Streumunition und die Schweiz

Streumunition macht ganze Gebiete unbewohn- und -passierbar, tötet Tausende Zivilisten. Die barbarische Waffe soll nun endlich verboten werden, doch gegen die Ratifizierung des Verbots stellt sich die Schweizer Militär- und Bankenlobby. Um den Druck zu erhöhen, lanciert die GSoA eine Petition.


Avalongemeinschaft

Nach unseren Erkenntnissen organisierte die Avalongemeinschaft am 12. November 2011 im Grossraum Luzern einen Vortrag. Als Redner waren bedeutende Vertreter der rechtsextremen Szene Deutschlands zu Gast. Ziel der Gemeinschaft ist es, die nationalsozialistische Ideologie wieder salonfähig zu machen.




ABO!