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	<title>vorwärts &#187; international</title>
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	<description>die sozialistische zeitung.</description>
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		<title>Wie die EU-«Hilfe» für Griechenland wirkt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zitat eines Schiffbauers: «Wenn du meiner Familie das Brot wegnimmst,  dann mache ich dich fertig, das müssen die Regierenden wissen… Und nennt  uns dann nicht Anarchisten! Wir sind Familienväter und verzweifelt.  Hier brodelt es wie in einem Dampfkessel. Und der wird irgendwann  explodieren.»</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Griechenland habe im ersten Halbjahr 2010 «eine beeindruckende Haushaltskonsolidierung geschafft», verkündete EU-Kommissar Olli Rehn am 19. August in Brüssel. Damit wurde die Freigabe einer weiteren Tranche von «Hilfsgeldern» der EU für Griechenland begründet, die im September beschlossen werden soll. Wobei daran zu erinnern ist, dass diese Gelder nicht «den Griechen» zugutekommt, sondern dazu dienen, griechische Schulden bei europäischen und amerikanischen Banken mit hohen Zinsen zurückzuzahlen.</p>
<p><strong>Schneller als geplant</strong></p>
<p>Die Realität in Griechenland sieht anders aus, als sie Herr Rehn wahrnimmt. Das radikale Sparpaket der Regierung habe die griechische Wirtschaft «in eine tiefe Rezession gestürzt», hiess es kürzlich in einem Bericht aus Athen in «Spiegel-Online» (18. August 2010). Die griechische Zeitung «Ta Nea» habe der Regierung deshalb unlängst geraten, wie die Gläubigen der orthodoxen Kirche beim Marienfest im Sommer auf den Knien zu rutschen, um die Gnade der Mutter Gottes zu erbitten und auf ein Wunder der «Gnadenreichen» zur Erlösung des Landes aus der Krise zu hoffen. Ohne dieses Wunder drohe dem Mittelmeerstaat ein &#8220;heißer Herbst“.</p>
<p>Laut Mitteilung der EU-Kommission hat die griechische Regierung den ihr aufdiktierten Defizitabbau mit «beeindruckenden Sparmassnahmen» sogar «schneller als geplant» umgesetzt. Um insgesamt 46 Prozent sei das Staatsdefizit im ersten Halbjahr 2010 zurückgefahren worden. Die gesamtstaatlichen Kassenausgaben seien um 16,9 Prozent verringert worden, und zwar vor allem durch «Kürzungen bei den Primärausgaben (einschliesslich der Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst)». Bei der «Reform des Rentensystems und der öffentlichen Verwaltung» seien die Einspar-«Fortschritte» sogar «den Planungen voraus». Lobend vermerkt die EU-Kommission auch «Fortschritte bei der Strukturreform»: die neuen Arbeitsmarktgesetze hätten «die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft» erhöht, die «Liberalisierung» des Güterverkehrs und der Energiewirtschaft sowie «Reformen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen» seien vorangekommen.</p>
<p><strong>Perspektivlosigkeit und Wut</strong></p>
<p>Im Bericht der «Spiegel»-Korrespondentin aus Athen liest sich das Ergebnis allerdings so: «Der Sparkurs beeinflusst mittlerweile das gesamte Wirtschaftsleben. Die Kaufkraft sinkt, der Konsum bricht ein, die Zahl der Insolvenzen und der Arbeitslosen steigt. Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent. Die Steuereinnahmen, die für die Konsolidierung des Staatshaushalts dringend nötig wären, brechen weg. In der griechischen Gesellschaft gärt ein Gemisch aus Angst, Perspektivlosigkeit und Wut.»</p>
<p>Das «Sparpaket» von Regierungschef Papandreou habe des Wirtschaftsleben regelrecht erschüttert, heisst es weiter in diesem Bericht: «Im Öffentlichen Dienst wurden die Löhne und Gehälter um bis zu 20 Prozent gekürzt, zu harten Einschnitten kam es auch bei den Renten, ausserdem wurden zahlreiche Steuern erhöht. Die Folge: Die Menschen haben immer weniger Geld zur Verfügung, überall brechen die Umsätze weg».</p>
<p>In den Geschäftsstraßen von Athen hängt in jedem vierten Schaufenster ein rotes Schild «Zu vermieten». Laut dem Einzelhandelsverband ESEE müssen 17 Prozent der Athener Geschäfte Insolvenz anmelden. In anderen Landesteilen ist die Lage nicht besser: «Überall scheint es nur abwärtszugehen, die Spirale dreht sich unaufhörlich weiter, ein Ausweg ist nicht in Sicht», hiess es im «Spiegel»-Bericht.</p>
<p>Der Artikel schliesst mit der Äusserung eines Schiffbauers: «Wenn du meiner Familie das Brot wegnimmst, dann mache ich dich fertig, das müssen die Regierenden wissen… Und nennt uns dann nicht Anarchisten! Wir sind Familienväter und verzweifelt. Hier brodelt es wie in einem Dampfkessel. Und der wird irgendwann explodieren.»</p>
<p><em>G. Polikeit</em></p>
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		<title>Krisengewinner sind die Millionäre!</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 16:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[Ausplünderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Millionäre dieser Welt haben den leichten  Rückgang ihrer Finanzvermögen zu Beginn der Krise, jetzt im zweiten  Krisenjahr – 2009 - mehr als ausgleichen können. Sie sind heute reicher  als je zuvor. Das geht aus dem jüngsten Reichtumsreport (World Wealth  Report) von Merrill Lynch und Capgemini hervor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Millionen Menschen  gibt es weltweit, die mehr als eine Million Dollar flüssig haben.  Flüssig bedeutet: Sie haben das Geld übrig, der Betrag ist frei  verfügbar, ihr luxuriöser Lebensstil ist bereits finanziert. Die  Geldsumme kann jederzeit und überall investiert werden. Noch flüssiger,  geradezu  überflüssig sind die 93.000 Ultra-HNWIs (die Ultra High Net  Worth Individuals), zu deutsch die Super-Reichen. Sie haben mindestens  30 Millionen Dollar an liquiden Mitteln – über ein Fünftel mehr (21,5%)  als im Jahr davor.</p>
<p>Die zehn Millionen „einfachen“ Dollar-Millionäre sind in der Regel  ebenfalls Multi-Millionäre. Sie verfügen über ein gesamtes Geldvermögen  von 39 Billionen (39.000 Milliarden) Dollar, 18,9% mehr als 2008. Die  Summe entspricht zwei Drittel (67,3%) des globalen BIPs. Pro Vermögenden  sind es im Durchschnitt fast vier Millionen Dollar (3,9 Mio.).<br />
In Deutschland gibt es mit Abstand die meisten Geld-Reichen in Europa.  Ihre Zahl kletterte im Krisenjahr 2009 um 51.000 (+ 6,3%) auf 861.000,  das sind mehr als Großbritannien  (448.000) und  Frankreich (383.000)  zusammen. In Europa hatte ein Geld-Millionär im Durchschnitt 3,25  Millionen Dollar: Multipliziert mit der Zahl der deutschen Millionäre  und auf Euro umgerechnet, ergibt das einen Geldschatz von von knapp  2.200 Milliarden Euro. Das gesamte Geldvermögen in Deutschland betrug  Ende 2009 4.640 Milliarden Euro. Mit anderen Worten: Ein Prozent der  Bevölkerung verfügte über fast die Hälfte (47%) des geldwerten  Reichtums. Eine solche Reichtumskonzentration gab es noch nie.</p>
<p>Mehr noch. Die Finanzkrise führte nicht zu dem notwendigen,  krisenmindernden Abschmelzen des gigantischen Geldüberhanges. Das wäre  dann der Fall gewesen, wenn Banken, andere Geldinstitute und  Spekulationsfonds echte Verluste hätten hinnehmen müssen oder gar Pleite  gegangen wären, was aber durch die staatlichen Bankenrettungsschirme zu  Lasten der Steuerzahler verhindert wurde. Oder wenn die gigantischen  Geldvermögen durch eine wirksame Vermögens-, Reichtums- oder  Millionärssteuer zumindest etwas abgeschöpft worden wären. Zehn Prozent  Steuer auf die Geld-Millionäre hätten 2009 220 Milliarden an  zusätzlichen Steuereinnahmen gebracht und wären noch nicht einmal an die  Substanz gegangen, denn der Zuwachs des Geldvermögens betrug 14,2% in  Europa. Mit dem Geld aber wären wirksame staatliche Investitionen in  Gütern und Dienstleistungen, Struktur- und Bildungsmassnahmen zur  Ankurbelung der Konjunktur und zur Anhebung des Lebensniveaus möglich  gewesen.</p>
<p>So aber legen die Geld-Reichen ihre gewachsenen Finanzmittel erneut in  der Finanzindustrie an, drehen noch gewagtere Spekulationsräder und  beschleunigen die Raserei an den Finanzmärkten. Und die staatlichen  Rettungspakete ließen die Staatsschulden explodieren, mit der Folge,  dass mit Staatsanleihen dem Geldadel ein neues Anlagefeld eröffnet  wurde, dieser jetzt auf den Bankrott ganzer Staaten spekulieren kann.</p>
<p>An dieser gigantischen Ausplünderung der Bevölkerung über die  Staatsverschuldung und dem Diktat der Finanzmärkte ändern auch etwaige  Finanzmarkt-Regulierungen nichts, wie sie jetzt von der Bundesregierung  zum G-20-Gipfel vorgeschlagen werden und die ohnehin nur kosmetischer  Natur sind. Das Problem ist nicht der Damm, das Problem ist die Flut.  Solange die Geldfluten nicht abgeschöpft werden sondern sogar noch  ansteigen, nimmt der Druck zu, werden sie an irgendeiner Stelle  durchbrechen und die nächste Katastrophe herbeiführen.</p>
<p>„Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen?“, fragten Marx und  Engels im Manifest: „Dadurch, dass sie allseitigere und gewaltigere  Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert“.</p>
<p>Quelle: kommunisten.de</p>
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		<title>Vereint gegen koloniales Unrecht</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/2010/06/08/vereint-gegen-koloniales-unrecht/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 09:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[international]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Karawane Festival 2010, welches vom 4. bis 6. Juni in Jena (D) stattfand, richtete sich gegen koloniale Ausbeutung und Unterdrückung, die an den Grenzen der Festung Europa sichtbar wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Festival wurde an diese Toten erinnert und der Kampf der Flüchtlinge und MigrantInnen einmal mehr auf die Strasse getragen. Das «Festival» ist eine Ausdrucksform des politischen Kampfes, um «die zentralen Elemente neokolonialer Ausbeutung und die damit verbundenen Folgen in kreativer und sehr bestimmter Form in die Öffentlichkeit zu tragen». Die Open Air- Veranstaltungen fanden an mehreren Orten der Innenstadt in Jena statt. Es gab zahlreiche Workshops und Diskussionsveranstaltungen, bei denen Flüchtlinge und MigrantInnen über ihre Lebenssituation in Europa und die Situation in ihren Herkunftsländern berichten. Seit die Karawane zum ersten Mal im Jahr 1998 durch Deutschland zog, wird die Botschaft «Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört» in die Öffentlichkeit getragen. Damit wird gegen die fortgesetzte Ausbeutung in vielen Länder protestiert, von der vor allem Menschen in den reichen Ländern profitieren, die ihre Privilegien mit rassistischer Gewalt verteidigen. Kontrollen finden nicht nur bei der Einreise an den Grenzen statt, sondern überall und beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Menschen massiv. Vor allem Flüchtlinge in Deutschland, die während ihres Asylverfahrens in Lagern leben müssen, sind durch die so genannte Residenzpflicht massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Isolation, die sie durch die Unterbringung in meist weit abgelegenen Quartieren erleben, zu durchbrechen, ist ein weiteres Ziel des Karawane-Festivals: Also sich zu treffen, sich auszutauschen und die lokalen Kämpfe zu vernetzen.</p>
<p>Bewegungsfreiheit für alle</p>
<p>Die Stimmen jener Menschen, die sonst meist keinen Raum haben, in dem ihnen zugehört wird, bekommen in Jena eine Bühne, um ihre alltäglichen Probleme mitzuteilen. Es gilt, das Schweigen zu brechen: «Wir sind hier, wir werden kämpfen! Bewegungsfreiheit ist eines jeden Menschen Recht». Neben den Diskussionen und Workshops gab es mehrere kleinere Aktionen und zwei grosse Umzüge durch die Innenstadt von Jena. Am Freitag, dem Eröffnungstag, beteiligten sich rund 400 Menschen an einer Demonstration zur Erinnerung an die Toten der Festung Europa. Es war eine Art Prozession, angeführt von einem Sarg, hinter dem die Namen von Toten der Festung Europa auf Listen durch die Strassen getragen wurden. Zwei Boote wurden von Menschen mit weissen Masken getragen, als Symbol für die vielen namenlosen Toten, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer oder vor den Küsten Westafrikas ihr Leben verloren. Am Samstag fand eine Maskenparade statt. Masken sind Teil eines afrikanischen Rituals, mit dem Menschen in Nigeria ihrer Toten gedenken. In Verbindung mit einer Demonstration, zogen an die 600 Leute durch die Stadt und erregten sehr viel Aufmerksamkeit bei den PassantInnen.</p>
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		<title>Lissabon:Grösste Kundgebung seit Jahrzehnten</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/2010/06/03/lissabongrosste-kundgebung-seit-jahrzehnten/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitslosenquote]]></category>
		<category><![CDATA[CGTP-Generalsekretär]]></category>
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		<category><![CDATA[PEC-Massnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 300 Tausend Portugiesen protestierten am Samstag 29. Mai 2010  in der portugiesischen Hauptstadt gegen die Sparpolitik der  sozialistischen Regierung von José Sócrates. Sie folgten dem Aufruf der <span class="caps">GGTP</span>-Intersindical, der mit Abstand grössten  Gewerkschaftszentrale.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CGTP-Generalsekretär Carvalho da Silva  kündigte die Fortsetzung des Kampfes gegen jede der zahlreichen PEC-Massnahmen an und schloss kein Kampfmittel aus.  Dies wird als Ankündigung eines landesweiten Generalstreiks gewertet.  Jeder weiss, dass dies in einem Land mit einer Arbeitslosenquote von  über 10 Prozent nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Carvalho da Silva  betonte, dass «eine Gesellschaft dann Fortschritte macht, wenn das  kollektive Bewusstsein erwacht.»</p>
<p>Viele der älteren Portugiesen haben erlebt, was es heisst, wenn man  eine Sardine auf vier Esser aufteilen muss. Sie wollen nicht zu solchen  Zuständen zurück. Und die Jugend lernt schnell und war am Samstag  zahlreich vertreten. «Der Anfangslohn für junge Arbeiter ist innerhalb  von nur fünf Jahren um 30-40% gesunken«, stellte Carvalho da Silva fest  und sagte: «… den Jungen, dass der Kampf möglich ist. Die Jugend ist  immer dabei, wenn grosse historische Ereignisse im Gang sind. Wir zählen  auf euch!»</p>
<p>«Sie wollen die Solidarität zwischen Alt und Jung zerstören»,  betonte Carvalho da Silva, der sich in seiner Rede an alle Altersgruppen  wandte, und ebenso an die Arbeiter unterschiedlicher politischer  Strömungen, ferner an die Selbständigen und die Mikro-, Klein- und  Mittelbetriebe, die von den PEC-Massnahmen  nichts Gutes zu erwarten haben, und an die zahlreichen fortschrittlichen  und patriotischen Organisationen, welche diese Manifestation  unterstützen. Der Gewerkschaftsführer verwies auf die grossen Gefahren  der Rechtspolitik des «Regierungsbogens» (von PS, PSD  und CDS), der Portugal seit über dreissig  Jahren regiert, für das ganze Land und seine Zukunft. Der Redner ging  auf die schreiende Ungerechtigkeit der Regierungspolitik ein. 75% der  Arbeitslosen beziehen zum Beispiel Entschädigungen von weniger als 430  Euro. Anderseits verausgabt die Regierung Unsummen in Studien und  Consulting, oder lässt das Geld über die halbstaatlichen Firmen  verschwinden, wo die Korruption gedeiht.</p>
<p>Quelle: kommunisten.ch</p>
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		</item>
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		<title>Generalstreik in Rumänien</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/2010/05/30/generalstreik-in-rumanien/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Gewerkschaften Rumäniens haben für Montag, 31. Mai, zu einem 24-stündigen landesweiten Generalstreik aufgerufen. Es ist damit zu rechnen, dass der Streik sektoriell über diese Dauer hinaus fortgesetzt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon am 19. Mai hatten rund 60.000 Personen vor dem Regierungssitz in Bukarest gegen das jüngste Paket von Austeritätsmassnahmen protestiert, welches Einschnitte von 25 Prozent bei den Löhnen und 15 Prozent bei den Pensionen und anderen Sozialleistungen vorsieht, so auch im Falle der Arbeitslosigkeit. Die Massnahmen sollen schon nächsten Monat in Kraft treten. Obwohl das Volk schon zu den ärmsten Europas gehört, und obwohl der Durchschnittslohn nur bei 300 Euro liegt, die Mindestrenten bei 85 Euro, will die Regierung noch einmal 1,7 Milliarden Euro aus der rumänischen Bevölkerung herauspressen. Das ist die Bedingung des IWF, um dem Land die nächste Tranche von einem 2009 vereinbarten Rahmenkredit von 20 Milliarden zu überlassen.</p>
<p>Seit Wochen verstärken sich die Proteste. Die Manifestation der Gewerkschaften vom 19., zu welcher die fünf Gewerkschaftszentralen des Landes aufgerufen hatten, war eine der grössten seit zwei Jahrzehnten.</p>
<p><strong>Antikommunistische Gesetze</strong></p>
<p>Im Zeitpunkt, in dem sich die Folgen der Wiederaufrichtung des Kapitalismus in grossen Teilen der rumänischen Bevölkerung schmerzlich niederschlagen, hat das rumänische Parlament ein antidemokratisches Gesetz verabschiedet, welches Polizei, Justiz und Heer von Mitgliedern der Kommunistischen Partei säubern will, deren Mitgliedschaft vor Dezember 1989 zurückreicht. Dieses sogenannte “Lustrationsgesetz” ist Bestandteil einer neuen antikommunistischen Offensive, welche der wachsenden Desillusionierung der verarmenden Bevölkerung über den Kapitalismus begegnen will.</p>
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		<title>Spanien auf dem Weg zum Generalstreik</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/2010/05/27/spanien-auf-dem-weg-zum-generalstreik/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 16:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zapatero]]></category>

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		<description><![CDATA[Der grossen spanischen Gewerkschaft ist der Kragen geplatzt. Sie vertrauen der sozialistischen Regierung Zapateros nicht mehr. Mit gutem Grund: Sie streicht die Vermögenssteuer und will Lohnkürzungen durchführen, die gar geltende Tarifverträge unterlaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>«Die Gewerkschaft arbeitet bereits daran, dass das Land einen Generalstreik erleben wird», sagte Ignacio Fernández Toxo vom grössten  spanischen Gewerkschaftsbund «Confederación Sindical de Comisiones Obreras» (CCOO). Zwar hält er diese Möglichkeit «für ein Drama», denn damit würden die nötigen Arbeitsplätze nicht geschaffen. «Doch manchmal ist es notwendig», sagte er angesichts der schwersten Einschnitte ins soziale Netz, die nach dem Ende der Diktatur beschlossen wurden.</p>
<p><strong>Massive soziale Einschnitte</strong></p>
<p>Der Aufschrei nach der Ankündigung der Sparpläne hat die Regierung nur zu kosmetischen Korrekturen bewegt: Statt einer allgemeinen Lohnkürzung bei den Staatsangestellten um 5 Prozent wird nun gestaffelt zwischen 0,56 und 7 Prozent gekürzt. Um den Unmut zu bremsen, soll das Urlaubsgeld im Juni davon ausgenommen werden. Auch wären schwere Einbrüche im Sommertourismus zu erwarten, denn am 1. Juli wird die Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent erhöht. Die Gehälter werden ab 2011 eingefroren, womit 7 Milliarden Euro gespart werden. Das ist knapp die Hälfte der 15 Milliarden, die dieser zweite Sparplan zusätzlich bringen soll.</p>
<p>Die regierenden Sozialisten (PSOE) wollen auch die Renten einfrieren. Weiter soll das Rentenalter  ab 2013 über 15 Jahren sukzessive von 65 auf 67 steigen. Auch die Berechnungsgrundlage soll geändert werden. Das bedeutet eine Verringerung der schmalen Renten, die im Durchschnitt bei 760 Euro liegen. Ein Pflegegeld für Familienangehörige wird neu erst nach Bewilligung gezahlt und nicht mehr wie bisher rückwirkend ab Datum der Antragstellung. Der «Babyscheck» in Höhe von 2 500 Euro, mit dem die niedrige Geburtenrate erhöht werden sollte, wird gestrichen. Auch Infrastrukturinvestitionen in Höhe von vier Milliarden Euro fallen weg, sogar die Entwicklungshilfe wird um 800 Millionen gekürzt. Dies alles hilft aber nicht, das Defizit bis 2013 unter die Euro-Stabilitätsgrenze von 3 Prozent zu drücken, wie es die EU verlangt</p>
<p><strong>Zapateros Lügen</strong></p>
<p>Die grossen Gewerkschaften, die der Regierung unter José Luis Rodríguez Zapatero nahe stehen, vertrauen der Regierung nicht mehr, die sich schlimmer aufführt als die rechtskonservative Volkspartei (PP). Die PP hat niemals Lohnsenkungen verordnet, während die PSOE-Regierung mit den Lohneinschnitten gar Tarifverträge unterläuft. Diese wurden erst kürzlich abgeschlossen und darin war bereits eine Lohnzurückhaltung vereinbart worden: die Löhne sollten 2010 nur um 0,3 Prozente steigen und in den beiden folgenden Jahre nur um die Inflationsrate angepasst werden..</p>
<p>Vor allem die extreme Schieflage der Sparpläne bringt die Menschen gegen die Regierung auf. Denn von einer Anhebung des Spitzensteuersatzes, wie beim Nachbarn Portugal, war zunächst nichts zu hören. Jetzt wird dies zumindest mal  «geprüft». Eine korrekte Besteuerung auf Kapitalerträge oder Aktiengewinne sucht man vergebens. In Spanien werden riesige Gewinne nicht als Einkommens- oder als Betriebsgewinne versteuert, sondern pauschal mit einem Steuersatz von 18 Prozent. Die Sozialdemokraten haben 2008 gar die Vermögenssteuer gestrichen. Das alles steht im krassen Widerspruch zu den Aussagen von Zapatero. Er hat stets erklärt, dass die einfachen Leute nicht für die Krise bezahlen müssten.</p>
<p>Zapateros Wende in den letzten Wochen ist unverständlich, denn die Staatsverschuldung liegt mit 55 Prozent des Bruttosozialprodukts deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Spanien hätte Spielraum für eine andere Politik. Sogar die Regierung räumt ein, dass die Sparpolitik die Erholung belasten wird. Nach zwei Jahren Rezession wird die Wirtschaft auch 2010 weiter schrumpfen und soll 2011 nur gering wachsen. Die neuen Sparpläne werden den Konsum weiter abwürgen, wofür bisher die Rekordarbeitslosigkeit von 20 Prozent (4,6 Millionen Menschen) sorgte. Die negativen Effekte der Sparpläne könnten alle Sparbemühungen zunichte machen.</p>
<p>Aus dem vorwärts, der am Freitag, 28. Mai erscheint</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sozialismus als Weg aus der Umweltkrise</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 08:21:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ökosozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 13./14. März trafen sich 80 Vertreter verschiedener  linker Organisationen und Strömungen zur «Konferenz für Ökologie und  Sozialismus» in Kassel. Die Konferenz wurde  von der  Bildungsgemeinschaft SALZ und der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Der «vorwärts» sprach mit Dr. Ingo Nentwig von der Bildungsgemeinschaft SALZ (Soziales, Arbeit, Leben und Zukunft). Er hat als wissenschaftlicher Beirat von SALZ an der Konferenz teilgenommen.</p>
<p style="margin-left: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="LEFT"><strong>Herr Dr. Nentwig, schildern Sie uns bitte, worum es an der Konferenz ging?</strong></p>
<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Auf der Konferenz sollte zunächst einmal der Stand der Diskussion in Deutschland verallgemeinert werden. Auf der Konferenz wurde erwähnt, dass sich die meisten bereits vom 2. bis 4. Mai 1980, auch in Kassel, zur «1. Sozialistischen Konferenz» getroffen hatten. Damals war der Auslöser die Entstehung der grünen Bewegung gewesen und es wurde auch Ökologie und Sozialismus diskutiert. Und man stellte mit einem gewissen Erschrecken fest, dass in diesen dreissig Jahren der Fortschritt gering gewesen ist. Wir haben eine Verbürgerlichung und Integration in den Herrschaftsapparat der Partei «Die Grünen» feststellen müssen und die marxistische, sozialistische Linke hat sich nur begrenzt der Thematik Ökologie angenommen. Wir wollten einmal den Diskussionsstand ermitteln und dann zum zweiten einen neuen Impuls geben aufgrund der objektiven Dringlichkeit dieser Thematik.</p>
<p style="margin-left: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="LEFT"><strong>Was müssen wir unter dem Begriff «Ökosozialismus» verstehen?</strong></p>
<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Was wir da definitiv nicht darunter verstehen müssen, ist, dass wir es hier mit der Gründung einer neuen Partei zu tun hätten. Nichts liegt uns ferner; aber in der Tat verwenden wir den Begriff Ökosozialismus als etwas Besonderes und für uns liegt der Grund darin, dass wir der Meinung sind, dass die jetzige sich abzeichnende ökologische Krise nicht mehr vereinbar ist mit einer kapitalistischen Lösung. Also kurz, Klimawandel, Erderwärmung und vor allem das Ende des Brennstoffzeitalters werden zu einer radikalen Veränderung der Gesellschaft zwingen,  egal was politisch passiert. Und darum ist das so etwas wie eine organische Verbindung dieser beiden Gedanken; der ökologischen und der sozialistischen Bewegung und nicht quasi, dass jetzt die sozialistische Bewegung die Ökologie einfach nur als eines ihrer Themen entdeckt, sondern dass im Kern eine wesenhafte Verbindung zwischen Sozialismus und Ökologie bestehen muss.</p>
<p style="margin-left: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="LEFT"><strong>Als Sozialisten habt ihr eine langfristige Sicht, gibt es konkrete Sofortforderungen?</strong></p>
<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Wir haben ja nach der SALZ-Konferenz eine Konferenz von SOAG (Solidarität in Arbeit &amp; Gesellschaft e.V.) abgehalten, deren Aufgabe es war, eine Erklärung zu verabschieden. Das war eine Erklärung, die den Konsens fast aller dort Anwesenden ausdrückte. Damit wollen wir unseren Diskussionsstand kundtun und öffentlich machen und dazu aufrufen, sich an der Diskussion zu beteiligen, was man auf der Seite der SALZ (www.bildungsgemeinschaft-salz.de) tun kann, und in einem Jahr wollen wir uns wiedertreffen zu einer Konferenz, die den Arbeitstitel «Ökologie und Arbeit» trägt. Wir wollen am Rande dieser Konferenz dann den Diskussionsstand, der sich in einem Jahr ergeben hat, wieder in eine verbesserte Erklärung einfliessen lassen. Wir rufen alle Interessierten dazu auf, sich an der Diskussion zu beteiligen; selbstverständlich auch GenossInnen in der Schweiz. Was wir uns ganz konkret politisch vorstellen, ist im besten Fall so etwas wie eine Strömung zu sein, die zur Diskussion beiträgt und die in der Meinungsbildung mitwirkt. Aber wenn man jetzt praktisch denkt, dann haben wir im Moment in Deutschland die Programmdiskussion der Partei «Die Linke» und diese Partei hat einen gewissen gesellschaftlichen Einfluss. Diese Programmdiskussion ist offen und natürlich möchten wir gern, dass möglichst viele Inhalte aus unserer ökosozialistischen Erklärung Eingang finden in das zukünftige Programm der Linken und damit in der Politik auf Bundesebene und regionaler Ebene in Deutschland stärker beachtet werden.</p>
<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">
<p style="margin-left: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="LEFT"><strong>Eine eurer Parolen lautet «Ökosozialismus oder Barbarei»?</strong></p>
<p style="text-indent: 0.7cm; margin-bottom: 0cm; font-style: normal; line-height: 0.41cm; text-decoration: none;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Das klingt erstmal hart. Es gibt kurz zusammengefasst die These von Marx, dass wenn die antagonistischen Widersprüche ihr höchstes Entwicklungsstadium erreicht haben, dass es dann die Menschheit entweder schaffen wird, sich zum Sozialismus durchzuringen, oder in die Barbarei zurücksinken wird. Und wir haben das jetzt nur um diese eine kleine Facette erweitert, nämlich den Ökosozialismus. Wir denken, dass unsere gesamte Industriegesellschaft an einen Wendepunkt ihrer Entwicklung gekommen ist. Das bedeutet nicht, dass wir wieder eine nicht-industrielle Gesellschaft haben wollen, das wäre natürlich Blödsinn. Aber nach unserer Analyse wird es einfach eine Tatsache sein, dass zum Beispiel die brennstoffbezogenen Primärenergien in den nächsten zwanzig, dreissig Jahren so weit zurückgehen werden, dass wir weltweit in Gesellschaften leben werden, die nur noch weniger als die Hälfte des heutigen Energieverbrauchs zur Verfügung haben werden. Das erfordert, dass wir nicht mehr weiter so produzieren können wie jetzt, dass die gesamte Entwicklung im Verkehr völlig umgekehrt werden muss, dass zum Beispiel die Landwirtschaft viel stärker wieder zurück zu einer lokalen werden muss, damit die Versorgung mit Lebensmitteln lokal geregelt werden kann und nicht mehr Lebensmitteln um die ganze Welt mit dem Flugzeug transportiert werden. Das sind sozusagen aus unserer Sicht objektive Gegebenheiten. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, wenn das zwanghaft kommt; wie wird das sozial ausgetragen? Wird es weiter so sein, dass einige wenige reiche industrialisierte Staaten und Einzelpersonen ihre umweltfeindliche, verschwenderische Lebensweise, ihren Umweltverbrauch so weiterleben können, als sei nichts geschehen und die Kosten auf dem Rücken der armen Nationen und der verarmten Menschen, auch hier in den Metropolen  ausspielen können. Oder schaffen wir es, das demokratisch mit einer Umverteilung von oben nach unten zu regeln? So was muss gesamtgesellschaftlich entschieden werden und dafür ist der einzige Ausweg, der einzige Lösungsweg, diese sowieso kommende Krise des Produktionssystems demokratisch und gewaltfrei zu regeln, der des Sozialismus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Lateinamerika: Frühlingswinde  oder Herbststürme?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausplünderung]]></category>
		<category><![CDATA[Honduras]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialmacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Partei der Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist in Lateinamerika geprägt von einem grossen Aufbruch, doch wo ist die internationale Solidarität geblieben? Am 11. Mai, 19.30 Uhr, findet zu Lateinamerika eine Veranstaltung im Zürcher Volkshaus statt. Referent René Lechleiter, der Autor des Artikels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist in Lateinamerika geprägt von einem grossen Aufbruch, doch wo ist die internationale Solidarität geblieben?</p>
<p>200 Jahre nach der Erringung der Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht sind die damals entstandenen Republiken, die bis vor kurzem durch kleine Eliten und Profiteure beherrscht worden waren, in eine grundsätzliche Krise gefallen. Längst haben es die Menschen satt, zusehen zu müssen, wie die nationalen Reichtümer ausgeplündert werden, ohne dass sich im Land eine nennenswerte soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung abzeichnet. Die Verantwortung und das Versagen der alten Regimes und des kapitalistischen Systems sind enorm. Der Ruf nach einem anderen Kurs, nach einem anderen Umgang miteinander und mit der Umwelt wird nicht nur an Weltforen laut, sondern beginnt sich ansatzweise durchzusetzen.</p>
<p>Der erste Bruch mit dem Alten gelang – einmal abgesehen von Cuba – vor elf Jahren in Venezuela. Ihm folgte vor sieben Jahren Brasilien, dann Bolivien und Ecuador. Selbst in Paraguay gelangte nach sechzig Jahren Diktatur erstmals ein vom Volk unterstützter ehemaliger Bischof an die Regierung, auch in Uruguay und El Salvador mussten die alteingesessenen Eliten Wahlniederlagen einstecken. Jede dieser Entwicklungen hat eigenständigen Charakter, lässt sich nicht vergleichen und ist alles andere als langfristig gesichert. Wir tun jedoch gut daran, genau hinzusehen, nicht allen Verdrehungen der Massenmedien Glauben zu schenken und uns insbesondere nicht abzuwenden.</p>
<p>Denn was sich da im Einzelnen abspielt, hat viel mit unserem eigenen Selbstverständnis zu tun. Im Kern geht es um vermehrten sozialen Ausgleich statt indiskriminierte Ausbeutung, um vermehrten Respekt vor der Natur statt rücksichtslose Ausplünderung. Kurz: Um eine Neugründung des Staates statt Abbau des Staates, des Service public, der Verantwortung für Mensch und Umwelt. Um eine Kultur des Lebens statt einer Kultur des Todes. Besonders spannend sind diese Bestrebungen in jenen Ländern, die auf Jahrtausende alte, aber immer noch lebendige kulturelle Wurzeln zurückgreifen können, die nicht auf dem christlich-abendländischen Modell gründen, wie zum Beispiel in Bolivien.</p>
<p><strong>Neue Akteure in einer neuen Welt</strong></p>
<p>Allerdings: Die globalen Hintergründe, vor denen sich diese neuen Szenarien abspielen sind bei weitem nicht mehr die Selben wie bei den früheren Emanzipationsbestrebungen der 50er bis 80er Jahre. Auf die Welt-Konfrontation zweier unterschiedlicher Gesellschaftsordnungen in der Nachkriegszeit folgte dann kurzfristig die Alleindominanz des von den USA aufoktroyierten neoliberalen «Modells».</p>
<p>Angesichts der desaströsen Folgen für die überwiegende Mehrheit der gegen 600 Millionen Bewohner Lateinamerikas und der Karibikstaaten sind nicht nur national neue Bewegungen auf den Plan getreten, auch international sind neue Akteure am Werk, welche die Monroe-Doktrin der USA («Amerika den Amerikanern») ignorieren: So die EU, auch Iran, anonyme Investments-Fonds, allen voran jedoch China. Das Rennen um Rohstoffe, Pharmaka, Kredite, Territorien ist neu lanciert&#8230;</p>
<p>Daher sind jene Bestrebungen von besonderer Bedeutung, welche die US-Dominanz ablösen wollen durch eine lateinamerikanische Integration. Ansätze dazu gibt es mehrere, ausgehend von der Abhalfterung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist UNASUR am entstehen, daneben ist die Gruppe von Rio aktiv geworden, auf wirtschaftlicher Ebene gibt es bereits den Mercosur, und am weitesten geht die kubanisch-venezolanische Initiative ALBA, mit der nicht nur das bereits weit ausgebreitete Fangnetz von Freihandelsabkommen mit den USA hat ausgebremst werden können, sondern weit umfassender auch eine mediale Komponente (Telesur), eine Entwicklungskomponente (Banco del Sur), ja sogar eine völkerverbindende sportlich-kulturelle Achse beinhaltet.</p>
<p>Selbstverständlich geben sich die Vereinigten Staaten, die multinationalen Konzerne und die mit ihnen verbandelten nationalen Oligarchien alles andere als geschlagen. Nebst den altbekannten Mitteln der Gewalt (Destabilisierung, Repression, Todesschwadronen, militärische Intervention) gibt es bereits eine Grosszahl von weniger offensichtlichen, subtileren und dennoch effizienten Formen zur Aufrechterhaltung von Einfluss und Macht. Eine neue Variante ist der parlamentarische Putsch «zum Schutz der (eigenen, alten) Verfassung» à la Honduras. Alles begleitet von ideologischen Ablenkungsmanövern und grossen Medienkampagnen.</p>
<p><strong>Internationale Solidarität?</strong></p>
<p>Wir sollten uns darob nicht verwirren lassen. Hatten die Ereignisse in Chile (70er Jahre), Nicaragua (80er Jahre) und zuletzt noch in Chiapas (90er Jahre) eine breite Welle der Solidarität in Europa ausgelöst, sind es heute nur noch einzelne, relativ kleine und länderbezogene Gruppen, welche eine direkte Solidaritätsarbeit leisten. In der Deutschschweiz hat mit dem Zentralamerika-Sekretariat immerhin eine wichtige, übergeordnete Einrichtung überlebt, inklusive der zweimonatlichen «Correos».</p>
<p>Ein unschönes Zeichen der Zeit bleibt es jedoch, dass sich hier in Europa weder zu Venezuela noch zu Bolivien oder zur  Unterstützung der kontinentalen Integrationsinitiative ALBA keinerlei nennenswerte gemeinschaftliche Bewegung gebildet hat. Immerhin gibt es hierzu nun erste Ansätze zu einer Vernetzung. In Bern hat am 10. April ein Treffen verschiedener Solidaritätsgruppen mit diesem Ziel stattgefunden, und für den 8. Mai ist ein weiteres, ähnliches Treffen vorgesehen.</p>
<p><strong>Zu La</strong><strong>teinamerika und Bolivien findet am Dienstag, 11. Mai, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der PdAZ mit René Lechleiter statt. Volkshaus Zürich, 19.30 Uhr.</strong></p>
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		<title>Senegal: Unabhängigkeitsfeier mit Protesten</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/2010/04/12/senegal-unabhangigkeitsfeier-mit-protesten/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:46:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunehmende soziale und politische Unruhe im  afrikanischen «Musterland». Das Monument, das sich der Staatschef bauen lies, kostet  15 bis 20 Millionen Euro. 60 Prozent der Bevölkerung verdienen weniger als 50 Euro im Monat und 65 Prozent sind Analphabeten, weil es nicht genug Schulen gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 50?Jahrfeier der Unabhängigkeit des westafrikanischen Staates Senegal, die von Staatschef Abdoulaye Wade am 3. und 4. April mit grosser Parade, Staatsgästen aus aller Welt und Feuerwerk inszeniert worden war, wurde nicht zu der erwünschten Manifestation der Einheit des Volkes unter seiner Führung. Ein Bündnis der Oppositionsparteien nutzte die Gelegenheit, um am Tag der feierlichen Einweihung des «Denkmals der afrikanischen Wiedergeburt» einen zweistündigen Protestmarsch durch die Hauptstadt Dakar zu veranstalten.</p>
<p>Grosse Armut</p>
<p>Vordergründig hatte sich der damit geäusserte Missmut an der Gestaltung dieses Denkmals entzündet, das der 83-jährige Staatschef weithin sichtbar auf einem kleinen Hügel an der Atlantikküste in achtjähriger Bauzeit errichten liess, ohne Kosten zu scheuen. Es musste unbedingt «das größte Denkmal der Wel» werden, mit 53 Metern Höhe die Freiheitsstatue von New York um fünf Meter übertreffend. Die riesige Skulptur zeigt einen muskulösen afrikanischen Mann, energisch in Richtung Atlantik gegen Westen blickend, mit einem Kind auf dem nach vorn gestreckten linken Oberarm, während sein rechter Arm eine hinter ihm angeordnete junge Frau umfasst. Das Ganze aus Bronze, mehr als 200 000 Tonnen schwer, im Stil an sowjetische Monumentalskulpturen der Stalin-Zeit erinnernd. Im Inneren ein Panorama-Restaurant mit Aufzug und weiteren Restaurants, Geschäfte, Kinos, Theater und Ausstellungssäle im Umfeld. Das Monument sollte laut Staatschef ein Denkmal «für ganz Afrika» sein, das die Kraft des afrikanischen Menschen symbolisiert. Ein Sinnbild für Afrika am Beginn des 21. Jahrhunderts, «das nach fünf Jahrhunderten Sklaverei und zwei Jahrhunderten Kolonialismus aus dem Dunkel der Vergangenheit ans Licht tritt» und «aufrechter denn je entschlossen ist, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen». Für Afrika sei «nichts zu gross», versuchte Wade der Kritik an der «Gigantomanie» seines Werkes zu begegnen.</p>
<p>Aber Wades afrika-patriotische Töne verfingen bei einem Teil der Bevölkerung nicht mehr. Stein des Anstosses waren vor allem die enormen Kosten, die auf 15 bis 20 Millionen Euro beziffert werden. Und das in einem Land, in dem immer noch 60 Prozent der Bevölkerung mit weniger als 50 Euro im Monat auskommen müssen und 65 Prozent Analphabeten sind, weil es nicht genug Schulen gibt. Noch mehr Empörung entstand, als bekannt wurde, dass der Staatschef 35 Prozent der Einnahmen von den künftigen Besuchern der verschiedenen Etablissements der Anlage als Entgelt für seine «Autorenrechte» beansprucht, weil er das «Konzept» für das Denkmal entwickelt habe. Allerdings liess er inzwischen mitteilen, dass er dieses Geld für den Bau von Schulen «spenden» wolle.</p>
<p>Musterland?</p>
<p>Doch der Unmut, der sich in der Denkmals-Kritik entlud, sitzt tiefer. Die Opposition bezeichnete das Monument als typischen Ausdruck des autoritären und von den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen abgehobenen Regierungskurses des Staatschefs. Vor zehn Jahren war Wade im Präsidentenwahlkampf 2000 als der grosse Hoffnungsträger und «Reformer» nach „40 Jahren Sozialisten-Herrschaft“ präsentiert worden. Mit «Sozialisten-Herrschaft» war die Regierungszeit der sozialdemokratischen Staatschefs Senghor und Diouf gemeint, die nach der Unabhängigkeit des Landes an die Macht gekommen waren, aber die Hoffnungen auf eine baldige Überwindung der kolonialen Abhängigkeit und bessere Lebensverhältnisse für die Masse der Bevölkerung nicht erfüllten. Dabei war Senegal in der Weltpresse jahrelang als afrikanisches «Musterland für Demokratie und sozialen Frieden» dargestellt worden. Mit Wade kam nun ein «Liberaler», der versprach, durch «mehr Marktwirtschaft» für einen raschen Aufschwung zu sorgen. Heraus kam aber lediglich, dass sich die kleine Schicht der einheimischen neureichen Geschäftsleute etwas vergrösserte, während die industrielle Entwicklung überwiegend in den Händen ausländischer, besonders französischer «Investoren» blieb und von deren Profitinteressen bestimmt wurde. Dieses neokoloniale und am Neoliberalismus orientierte «Entwicklungsmodell» verband sich mit einer florierenden Vetternwirtschaft des Präsidenten-Clans und einer den ganzen Staatsapparat durchdringenden Korruption. Für die Masse der Bevölkerung blieb es beim Leben in Armut. Vor allem junge Senegalesen versuchten in den letzten Jahren immer mehr, der Misere zu entkommen, indem sie unter Lebensgefahr in mickrigen Booten über das Meer oder durch die Wüste Sahara den Weg nach Norden zur illegalen Einwanderung in Europa suchten und dies oft mit dem Leben bezahlten. Im Land selbst hat sich die wirtschaftliche und soziale Situation in der letzten Zeit immer weiter verschlechtert.</p>
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		<title>800&#8217;000 auf den Strassen Frankreichs</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>online redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 800 000 Menschen haben sich nach Gewerkschaftsangaben am 23 März am  ersten gewerkschaftlichen Aktionstag des Jahres 2010 in Frankreich  beteiligt, zu dem die fünf grössten Gewerkschaftsbünde (CGT, CFDT, FSU,  UNSA und Solidaires) gemeinsam aufgerufen hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]-->Der Aktionstag war ausdrücklich auf den zweiten Tag unmittelbar nach den französischen Regionalwahlen mit der schweren Niederlage für Staatschef Sarkozy und seine Rechtspartei UMP festgelegt worden, um nicht der «Wahlbeeinflussung» bezichtigt zu werden. Es gab 180 Demonstrationszüge und Kundgebungen in allen grossen und zahlreichen mittleren und kleinen Städten. Verbunden waren sie mit zahlreichen Arbeitsniederlegungen in den öffentlichen Diensten, bei Grund- und Oberschulden, bei der staatlichen Eisenbahn (SNCF) und Air France, in öffentlichen Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen, aber auch bei privaten Grossunternehmen. Es war ein erstes Warnsignal, falls die Regierung unter Missachtung des Wählervotums beabsichtigten sollte, ihre antisoziale «Reformen» noch schneller als bisher durchzusetzen.</p>
<p>Hauptthema der Transparente, Sprechchöre und Reden war der Protest gegen die beabsichtigten «Rentenreform» und den rigorosen Stellenabbau im öffentlichen Dienst, aber auch die Forderung nach höheren Löhnen und mehr Kaufkraft. „«Die Banken wurden gerettet, die Renten können auch gerettet werden», «Nehmen wir von den Profiten, um Arbeitsplätze zu schaffen» und «Wir wollen nicht für die Krise zahlen» war auf zahlreichen Spruchbändern zu lesen. Ein Sprechchor in Paris lautete: «Widerstand für den öffentlichen Dienst, Widerstand für die Löhne, Widerstand für die Renten». Die CGT hat angekündigt, dass sie auf einer Zusammenkunft der Gewerkschaften am 30. März weitere gemeinsame Aktionen im April und gemeinsame Kundgebungen am 1´: Mai vorschlagen will.</p>
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