Ausstellung «Quickgold» @Bern

Die Ausstellung «Quickgold» gibt erstmals in dieser Breite Einblick in die Lebensrealität der Goldgräber in den illegalen Goldminen im Dschungel Perus. Fotografien und Texte nehmen sich den Alltagssorgen dieser Menschen an. Die emotionale Nähe des Bild- und Textmaterials basiert auf akribischer Forschungsarbeit und einem mehrmonatigen Aufenthalt in den Goldminen, während dem der Schweizer Soziologe Nils Krauer und der russische Fotograf Andrey Gordasevich das Leben und die Arbeit der Minenarbeiter teilten. «Quickgold» ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem brandaktuellen Thema des Rohstoffabbaus und bietet erstmalig eine Perspektive von unten: Was bedeutet der Goldabbau für die Kleinbergleute in Madre de Dios? Welche Schicksale verbergen sich hinter dem glänzenden Metall? Und nicht zuletzt: Was verbindet die Goldminen mit der Schweiz?

15. Dezember bis 14. Februar Kornhausforum, Kornhausplatz 18, Bern

Kongress Reclaim Democracy @Basel

Das Denknetz organisiert den Kongress Reclaim Democracy in Kooperation mit dem Seminar für Soziologie der Universität Basel und mit 23 weiteren Organisationen. Am Kongress erwarten Interessierte rund fünfzig Seminare und Ateliers unter anderem zu den Themen Geschichte der Demokratie | Demokratie, Care, Gender | Demokratie, Markt, Komplexität, Populismus | Tumult als Garant von Demokratie | TTIP, Tisa | Wirtschaftsdemokratie | Demokratie und Big Pharma | Ungleichheit, Finanzmärkte und Demokratie | Plebiszitäre Demokratie | Demokratie, Menschenrechte, Migration | Urban Citizenship | Streik- und Rätebewegungen | Demokratie, Medien, Big Data | Demokratie, Bildung, akademischer Betrieb.

Für mehr Infos, detailliertes Programm und Anmeldung siehe auch:

www.reclaim-democracy.org

2. bis 4. Februar Universität Basel, Petersplatz 1, Basel

Baskenland @Basel

Seit mehr als neun Monaten sitzt die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi in der Schweiz in Auslieferungshaft. Frauen aus dem baskischen feministischen Netzwerk Bilgune feminista schildern uns die Kämpfe der Frauen im Baskenland, analysieren die politischen und bewaffneten Konflikte aus feministischer Sicht, berichten über die Situation von Frauen in den Gefängnissen und erzählen uns über die aktuellen Auseinandersetzungen zu den feministischen Perspektiven von Selbstbestimmung und kollektiver Ermächtigung. Die Geschichte, der Hintergrund und die aktuelle Situation von Nekane sind ebenfalls Teil des Abends.

Samstag, 4. Februar 2017, 13.30 Uhr Autonome Schule Luzern Sonntag, 5. Februar 2017, 19.00 Uhr Carambolage, Basel

ANTIRASSISTISCHE DEMONSTRATION

Die Schweiz hat ein Rassismusproblem. Bekämpfen wir es hier und überall.
Verschiedene antirassistische und politische Gruppen planen am Samstag 4. Februar eine antirassistische Demonstration. Diese startet um 14 Uhr beim Waisenhausplatz in Bern.

Wir leben in einem Land, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft mit Zwang in Flugzeuge steckt und ausschafft, dahin zurück wo sie gehen mussten oder wollten.

*Ausschaffungen abschaffen*

Statt Inländer_innen zu bevorzugen, muss gegen die Logik des Wettbewerbs und des Gewinns vorgegangen werden und nicht gegen migrierende Menschen.

*Innländer_innenvorrang abschaffen, Arbeiter_innenrechte stärken*

Schwarze Menschen und People of Color sind überdurchschnittlich von Repression, Polizeigewalt und Personenkontrollen betroffen. Diese systematischen Diskriminierungen durchdringen staatliche Institutionen und die Politik.

*Racial Profiling stoppen*

Die schweiz investiert jährlich Millionen in Frontex und die Militarisierung der EU-Aussengrenze. Aufgrund dieser Grenzen sterben jährlich unzählige Menschen im Mittelmeer, (er-) frieren auf der Balkanroute oder stranden in Como.

*Fluchtwege sichern, Grenzen öffnen*

Gemäss dem Dublinsystem kann die schweiz geflüchtete Menschen systematisch in europäische Staaten abschieben. In Staaten wie beispielsweise Italien oder Ungarn ist das Asylrecht jedoch nicht gesichert und viele landen auf der Strasse. Die schweiz ist aufgrund des „Selbsteintrittsrechts“ jedoch frei, auf Dublinabschiebungen zu verzichten.

*Dublinstystem abschaffen, Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle*

Geflüchtete Menschen müssen in der schweiz in Lagern leben. Dort bestimmen Entmündigung, Disziplinierung und Isolation den Alltag.

*Lager schliessen*

Für die gleiche Arbeit verdienen Menschen ohne schweizer Pass durchschnittlich weniger. Wenn ein Quartier „aufgewertet“ wird, sind „Migrant_innen“ meist die ersten Verdrängten. Auch im Bildungs-und Gesundheitssystem sind sie schlechter gestellt.

*Rassistische Ausbeutung und Ungleichheit überwinden*

Was wissen wir denn schon über den Islam? @ZH

Was wissen wir denn schon über den Islam? Veranstaltung mit den beiden jungen Musliminnen Merve Suleimani und Amina Cekic. Es lädt ein: Religiös-Sozialistische Vereinigung. Merve Suleimani ist Biologin, sie versteht ihren Glauben als Motivation für eine vielfältige und offene Gesellschaft. Amina Cekic ist in Zürich geboren, hat Erziehungs-, Politik- und Islamwissenschaft studiert, studiert jetzt Psychologie.

Samstag, 4. Februar, 15.00 Uhr Gartenhofstrasse 7, Zürich