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	<title>Kommentare zu: Pensionskassen abschaffen!</title>
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	<description>die sozialistische zeitung.</description>
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		<title>Von: Christoph Lips</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/pda/pensionskassen-abschaffen/#comment-471</link>
		<dc:creator>Christoph Lips</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:12:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaubte tatsächlich, dass im Abstimmungsinserat der Versicherungslobby der &quot;Vorwärts&quot; willentlich falsch zitiert wird: &quot;Wird der Umwandlungssatz nicht gesenkt, kommen die Pensionskassen in unlösbare Probleme und ihre Abschaffung wird möglich.&quot; Und nun sehe ich, dass das Inserat den &quot;Vorwärts&quot; in der Tat wortgetreu wiedergibt.
Offen gesagt: Das grenzt an Debilität. Es ist wie der infantile oder gar zynische Glaube jener, die meinen, dass je elender es den Leuten geht, desto &quot;sozialistischer&quot; werden sie. Dieser ganze Artikel schwadroniert mit hemmungsloser Unwissenheit von Abschaffung der Pensionskassen. Wenn die Pensionskassen abgeschafft werden, dann viel eher von neuen Crashs an den Finanzmärkten. Denn in der relativ jungen Geschichte des Obligatoriums der beruflichen Vorsorge (seit 1984) ist sie nun innert kurzer Zeit schon das zweite Mal an einem Totalschaden vorbei geschrammt: Vor dem neusten Finanzcrash war sie bereits mit dem Börsencrash nach der Jahrtausendwende ins Straucheln geraten.
Diese Art von Abschaffung können wir uns im Interesse der Beschäftigten und ihrer Altersvorsorge nicht wirklich wünschen.
Was wir aber gerade unter dem Eindruck der Systemschwächen der Zweiten Säule anstreben müssen, ist ein Umbau zu Gunsten einer stärkeren AHV. Vor alem auf Initiative von comedia und von Unia-Leuten hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund ein Umbauszenario in der Altersvorsorge zu Gunsten einer starken AHV ausgearbeitet (siehe SGB-Dossier 34, Februar 2006). Ein erster Schritt in diesem Szenario muss heissen: Raus mit den Versicherungskonzernen aus der zweiten Säule.
Zu allererst müssen wir aber die Abstimmung vom 7. März mit einem massiven Nein gewinnen. Bei dieser Abstimmung geht es um etwas ganz Elementares: Es geht um die Verteidigung von mehr als der Hälfte der Beschäftigten und ihrer Altersguthaben vor einer weiteren Enteignung durch die grossen Versicherungskonzerne. Denn die berufliche Vorsorge von mehr als der Hälfte der Beschäftigten ist zwangsweise bei diesen Versicherungskonzernen versichert.
Es droht eine Umverteilung von hunderten von Millionen Franken, die aus den Alterssparkonten von ungefähr 1,6 Millionen Zwangsversicherten in die Taschen der ManagerInnen und AktionärInnen von Swiss Life, Zurich Financial oder Axa Winterthur fliessen sollen.
Diese Abstimmung ist für viele von existenzieller Bedeutung. Nein zu dieser gigantischen Umverteilung von unten nach oben muss ein spontaner Reflex sein, zumal es sich bei den betroffenen Beschäftigten vorwiegend um die untersten Schichten handelt. (Beschäftigte im öffentlichen Dienst, in den grossen Dienstleistungsunternehmen usw. haben eigene Pensionskassen mit Bedingungen, die teilweise weit über das gesetzliche Minimum hinaus gehen.)
Dieses Nein versucht man leider vergeblich im „Vorwärts“-Artikel.
Christoph Lips, Regionalsekretär des VPOD Zürich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaubte tatsächlich, dass im Abstimmungsinserat der Versicherungslobby der &#8220;Vorwärts&#8221; willentlich falsch zitiert wird: &#8220;Wird der Umwandlungssatz nicht gesenkt, kommen die Pensionskassen in unlösbare Probleme und ihre Abschaffung wird möglich.&#8221; Und nun sehe ich, dass das Inserat den &#8220;Vorwärts&#8221; in der Tat wortgetreu wiedergibt.<br />
Offen gesagt: Das grenzt an Debilität. Es ist wie der infantile oder gar zynische Glaube jener, die meinen, dass je elender es den Leuten geht, desto &#8220;sozialistischer&#8221; werden sie. Dieser ganze Artikel schwadroniert mit hemmungsloser Unwissenheit von Abschaffung der Pensionskassen. Wenn die Pensionskassen abgeschafft werden, dann viel eher von neuen Crashs an den Finanzmärkten. Denn in der relativ jungen Geschichte des Obligatoriums der beruflichen Vorsorge (seit 1984) ist sie nun innert kurzer Zeit schon das zweite Mal an einem Totalschaden vorbei geschrammt: Vor dem neusten Finanzcrash war sie bereits mit dem Börsencrash nach der Jahrtausendwende ins Straucheln geraten.<br />
Diese Art von Abschaffung können wir uns im Interesse der Beschäftigten und ihrer Altersvorsorge nicht wirklich wünschen.<br />
Was wir aber gerade unter dem Eindruck der Systemschwächen der Zweiten Säule anstreben müssen, ist ein Umbau zu Gunsten einer stärkeren AHV. Vor alem auf Initiative von comedia und von Unia-Leuten hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund ein Umbauszenario in der Altersvorsorge zu Gunsten einer starken AHV ausgearbeitet (siehe SGB-Dossier 34, Februar 2006). Ein erster Schritt in diesem Szenario muss heissen: Raus mit den Versicherungskonzernen aus der zweiten Säule.<br />
Zu allererst müssen wir aber die Abstimmung vom 7. März mit einem massiven Nein gewinnen. Bei dieser Abstimmung geht es um etwas ganz Elementares: Es geht um die Verteidigung von mehr als der Hälfte der Beschäftigten und ihrer Altersguthaben vor einer weiteren Enteignung durch die grossen Versicherungskonzerne. Denn die berufliche Vorsorge von mehr als der Hälfte der Beschäftigten ist zwangsweise bei diesen Versicherungskonzernen versichert.<br />
Es droht eine Umverteilung von hunderten von Millionen Franken, die aus den Alterssparkonten von ungefähr 1,6 Millionen Zwangsversicherten in die Taschen der ManagerInnen und AktionärInnen von Swiss Life, Zurich Financial oder Axa Winterthur fliessen sollen.<br />
Diese Abstimmung ist für viele von existenzieller Bedeutung. Nein zu dieser gigantischen Umverteilung von unten nach oben muss ein spontaner Reflex sein, zumal es sich bei den betroffenen Beschäftigten vorwiegend um die untersten Schichten handelt. (Beschäftigte im öffentlichen Dienst, in den grossen Dienstleistungsunternehmen usw. haben eigene Pensionskassen mit Bedingungen, die teilweise weit über das gesetzliche Minimum hinaus gehen.)<br />
Dieses Nein versucht man leider vergeblich im „Vorwärts“-Artikel.<br />
Christoph Lips, Regionalsekretär des VPOD Zürich</p>
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	<item>
		<title>Von: E. Schütz</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/pda/pensionskassen-abschaffen/#comment-468</link>
		<dc:creator>E. Schütz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 20:42:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Damen und Herren

Ich teile Ihre Ansicht. Nicht nur vom Standpunkt aus, dass Sie für schlecht verdienende nichts abwirft. Sondern das man in ab 45 keine Stelle mehr bekommt wegen der teuren Pensionskassenbeiträge. Wäre die Pensionskasse nicht, wäre man länger attraktiv in der Arbeitswelt.

Freundliche Grüsse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>Ich teile Ihre Ansicht. Nicht nur vom Standpunkt aus, dass Sie für schlecht verdienende nichts abwirft. Sondern das man in ab 45 keine Stelle mehr bekommt wegen der teuren Pensionskassenbeiträge. Wäre die Pensionskasse nicht, wäre man länger attraktiv in der Arbeitswelt.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
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