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	<title>Kommentare zu: Keine Soldaten nach Somalia!</title>
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	<description>die sozialistische zeitung.</description>
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		<title>Von: Heinrich Frei</title>
		<link>http://www.vorwaerts.ch/inland/keine-soldaten-nach-somalia/#comment-254</link>
		<dc:creator>Heinrich Frei</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 19:12:57 +0000</pubDate>
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		<description>Die zivile Aufbauarbeit in Somalia ist ganz und gar nicht spektakulär. Deshalb ist es „verständlich“, dass die Medien lieber über Piraten berichten und über den Streit, ob nun auch mit Schweizer Soldaten diese somalischen Seeräuber bekämpft werden sollen.

In der somalischen Stadt Merka, südlich von Mogadiscio gelegen, arbeiten seit Jahrzehnten zwei Schweizer Organisationen, der Förderverein Neue Wege in Somalia, gegründet von Vre Karrer, und Swisso Kalmo der Schweizer Krankenschwester Magda Nur. Die Primarschule „New Ways“ des Fördervereins besuchten anfangs dieses Jahres 335 Mädchen und 300 Knaben und die Sekundarschule 167 Mädchen und 367 Knaben. Im Ambulatorium von „New Ways“ finden Tag für Tag dutzende Kinder, Frauen und Männer Hilfe. Weitere Infos: www.nw-merka.ch.

Bei Swisso-Kalmo, werden im Tuberkulose Zentrum TB-Behandlungen durchgeführt und zusätzlich werden an Tuberkulose erkrankte Menschen teils stationär, grösstenteils ambulant täglich während 6 –8 Monaten medizinisch versorgt. Infos: www.swisso-kalmo.ch

Beide Schweizer Organisationen arbeiten eng mit dem World Food Programm, der UNESCO und der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Ihre Projekte finanzieren Swisso Kalmo und der Förderverein Neue Wege durch private Spenden, Beiträge von Stiftungen und Kirchgemeinden.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat vielleicht Chancen mit ihrem Vorschlag Schweizer Soldaten gegen die Bekämpfung der Piraten einzusetzen. Der Einsatz von Schweizer Soldaten soll 9,8 Millionen Franken kosten. Das ist 25 mal so viel Geld wie die beiden Hilfswerke Swisso Kalmo der Schweizer Krankenschwester Magda Nur und der Förderverein Neue Wege in Somalia, gegründet von Vre Karrer, jährlich in der somalischen Stadt Merka einsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die zivile Aufbauarbeit in Somalia ist ganz und gar nicht spektakulär. Deshalb ist es „verständlich“, dass die Medien lieber über Piraten berichten und über den Streit, ob nun auch mit Schweizer Soldaten diese somalischen Seeräuber bekämpft werden sollen.</p>
<p>In der somalischen Stadt Merka, südlich von Mogadiscio gelegen, arbeiten seit Jahrzehnten zwei Schweizer Organisationen, der Förderverein Neue Wege in Somalia, gegründet von Vre Karrer, und Swisso Kalmo der Schweizer Krankenschwester Magda Nur. Die Primarschule „New Ways“ des Fördervereins besuchten anfangs dieses Jahres 335 Mädchen und 300 Knaben und die Sekundarschule 167 Mädchen und 367 Knaben. Im Ambulatorium von „New Ways“ finden Tag für Tag dutzende Kinder, Frauen und Männer Hilfe. Weitere Infos: <a href="http://www.nw-merka.ch" rel="nofollow">http://www.nw-merka.ch</a>.</p>
<p>Bei Swisso-Kalmo, werden im Tuberkulose Zentrum TB-Behandlungen durchgeführt und zusätzlich werden an Tuberkulose erkrankte Menschen teils stationär, grösstenteils ambulant täglich während 6 –8 Monaten medizinisch versorgt. Infos: <a href="http://www.swisso-kalmo.ch" rel="nofollow">http://www.swisso-kalmo.ch</a></p>
<p>Beide Schweizer Organisationen arbeiten eng mit dem World Food Programm, der UNESCO und der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Ihre Projekte finanzieren Swisso Kalmo und der Förderverein Neue Wege durch private Spenden, Beiträge von Stiftungen und Kirchgemeinden.</p>
<p>Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat vielleicht Chancen mit ihrem Vorschlag Schweizer Soldaten gegen die Bekämpfung der Piraten einzusetzen. Der Einsatz von Schweizer Soldaten soll 9,8 Millionen Franken kosten. Das ist 25 mal so viel Geld wie die beiden Hilfswerke Swisso Kalmo der Schweizer Krankenschwester Magda Nur und der Förderverein Neue Wege in Somalia, gegründet von Vre Karrer, jährlich in der somalischen Stadt Merka einsetzen.</p>
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